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ASUS ROG Flow Z13 Test: Leistungsstarkes Gaming-Notebook und -Tablet

Das ROG Flow Z13 gleicht einer waschechten Revolution, denn das Gaming-Detachable ist Notebook und Tablet in Einem. Zudem wartet das Gerät mit einer leistungsstarken Hardware auf, allem voran eine Intel Core i9-CPU. Was der 2-in-1-Gaming-Laptop auf dem Kasten hat und wo die Schwächen liegen, klärt unser ASUS ROG Flow Z13 Test der Modellvariante GZ301ZE-LD002W.

Technische Daten

Prozessor Intel Core i9 12900H (14 Kerne, 20 Threads, 2.5 – 5.0 GHz)
Grafikleistung Nvidia GeForce RTX 3050 Ti (4GB GDDR6 VRAM); 34 (+5) W TDP
Display 13,4 Zoll; Full HD+; 120 Hz
Speicherplatz 1.000 GB SSD (M.2-2230 NVMe PCIe 4.0) installiert
Arbeitsspeicher 16 GB LPDDR5-RAM (fest verlötet)
Tastatur Kompakt; mit RGB-Beleuchtung; abnehmbar
Betriebssystem Windows 11 Home
Konnektivität Intel Wi-Fi 6E AX201; Bluetooth 5.2
Abmessungen (B x H x T) 302 mm x 211 mm x 17,8 mm
Gewicht 1,1 kg (ohne Netzteil)
Preis € 1.299,00 *

Design und Verarbeitung des ASUS ROG Flow Z13 gefallen

  • Hochwertiges, futuristisches Design
  • Robustes Aluminium-Gehäuse
  • Abnehmbare Tastatur mit Stoff-Unterseite

Umso erfreulicher wird es allerdings wieder, wenn wir uns das Design des ASUS ROG Flow Z13 einmal genauer anschauen. Das hat es nämlich wirklich in sich. Klar, im Prinzip handelt es sich um ein gewöhnliches Convertible-Notebook mit einer abnehmbaren Tastatur und einem ausklappbaren, frei einstellbaren Kickstand.

Mit einem Gewicht von 1.183 Gramm hebt sich das ASUS-Gerät aber von ähnlichen Lösungen wie Microsofts Surface Pro-Reihe ab und wirkt gleich viel hochwertiger. Gleichzeitig greift man das aggressive, futuristisch angehauchte Design auf, das der ROG-Sparte innewohnt.

Auf der Rück- und Unterseite finden sich große Luftauslässe, die das Gerät kühl halten sollen. ROG- oder ausgeschriebene Republic of Gamers-Schriftzüge findest du auf so gut wie jeder Seite und das in verschiedenen Größen.

Auffälligstes Designmerkmal an der Rückseite ist das kleine Fenster, das einen Blick in das Innenleben des Detachable-Notebooks erlaubt. Im eingeschalteten Zustand ist dies sogar feuerrot oder wahlweise in bunten Farben beleuchtet. Ebenfalls in Rot gehalten ist ein kleiner Streifen, der unten rechts ein wenig über den Rand des Gehäuses hinausragt.

ASUS ROG Flow Z13

Ein kluger Kniff, wie sich zeigt. Denn hierrüber lässt sich der Kickstand schnell und einfach ausklappen. Damit macht das ASUS ROG Flow Z13 von Beginn an unmissverständlich klar: mit Understatement hält man sich garantiert nicht auf.

Grundsätzlich liegt die Verarbeitungsqualität auf hervorragendem Niveau und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rückseite der abnehmbaren Tastatur, die mit einem Stoff bezogen ist. Im Tablet-Modus wird so die Rückseite geschützt, allerdings zieht der Stoff Staub und Schmutz magisch an.

ASUS ROG Flow Z13
Mit dem roten „ROG“ Steifen lässt sich der Kickstand leichter ausklappen.

Ausstattung und Anschlüsse

  • Kompaktes Design; niedriges Gewicht
  • Ordentliche Auswahl an Anschlüssen
  • Thunderbolt 4 ohne Ladefunktion

Das ASUS ROG Flow Z13 fällt erstaunlich kompakt aus. 302 mm in der Breite, 211 mm in der Höhe und 17,8 mm in der Tiefe (mit Tastatur, ohne sind es sogar nur 12,1 mm) betragen die Abmessungen des Detachable-Notebooks.

Da ist es wenig verwunderlich, dass nicht allzu viel Platz für Anschlüsse zur Verfügung steht. Das vorhandene Areal nutzt ASUS allerdings gut aus. Auf der linken Seite findest du einen USB-C-Anschluss inklusive Thunderbolt-4-Unterstützung, sowie – unter einer kleinen Gummiabdeckung – einen weiteren USB-C-Port (USB 3.2 Gen 2 mit PowerDelivery und DisplayPort) und proprietären Anschluss, über die die externe GPU „ASUS XG Mobile“ optional verbunden werden kann.

Auf der rechten Seite steht dir dann ein 3,5-mm-Klinkenanschluss zur Verbindung mit einem Headset oder anderen Audiogeräten, sowie ein USB-A-Port zur Verfügung – letzterer liegt leider nur im USB 2.0-Standard vor. Komplettiert wird die Seite durch eine Lautstärkewippe, sowie den Power-Button samt Fingerabdrucksensor.

An der Unterseite offenbaren sich Pogo-Pins, die die abnehmbare Tastatur magnetisch am Gehäuse festhalten. Viel mehr gibt es anschlussseitig nicht zu sehen. Einen microSD-Kartenslot versteckt der Hersteller darüber hinaus an der Rückseite.

ASUS ROG Flow Z13
Einen versteckten microSD-Kartenslot gibt’s unter dem Kickstand.

Thunderbolt 4 in eingeschränkter Form

Herbe Kritik muss ASUS allerdings für den Thunderbolt-4-Anschluss über sich ergehen lassen. Denn darüber ist, zumindest beim deutschen Modell, kein Aufladen des Gerätes möglich. Das angeschlossene und verbundene Netzteil bleibt schlicht ohne Funktion.

Zum Aufladen muss also immer die Gummikappe abgenommen werden. Ein Thunderbolt-4-Port ohne Ladefunktion ist (nett formuliert) sehr seltsam.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen

  • High-End-CPU
  • Schneller Arbeitsspeicher
  • Erweiterbare M.2-SSD

Erfreulicher fällt jedoch die verbaute Technik des ASUS ROG Flow Z13 aus. Ein Intel Core i9-12900H Prozessor sorgt mit sechs Performance- und acht Effizienz-Kernen für ordentlich Dampf unter der Haube.

Hinzu gesellt sich eine NVIDIA GeForce RTX 3050 Ti Laptop-GPU mit 40 Watt Leistung und 4 GB GDDR6-VRAM, die damit über nur halb so viel Leistung verfügt, wie das Modell im Gaming-Notebook Tulpar A7 V14.3.1 G (unser Test).

Dem Duo stehen 16 GB verlöteter und nicht erweiterbarer LPDDR5-RAM, sowie eine 1 Terabyte große NVMe M.2-SSD zur Seite. Hinzu gesellen sich zwei gut klingende Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos-Support, drei eingebaute Mikrofone und zwei Kameras (eine 8-MP-Kamera an der Außen- und eine 720p-Webcam an der Innenseite). Schnelles und modernes Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 runden die Ausstattung gekonnt ab.

Das Gehäuse des ASUS ROG Flow Z13 lässt sich allerdings nicht öffnen, um etwaige Komponenten auszutauschen. Immerhin ist die M.2-2230-SSD über eine Wartungsklappe an der Rückseite entnehmbar und kann bei Bedarf getauscht werden.

ASUS ROG Flow Z13

Tastatur und Trackpad

  • Tastatur mit gutem Schreibgefühl
  • Ziemlich kleines Trackpad
  • In verschiedenen Winkeln aufstellbar

Tastatur und Trackpad des ASUS ROG Flow Z13 gefallen mir recht gut und das, obwohl abnehmbare Keyboards entsprechender Geräte hier oft versagen. Nicht aber das ASUS-Gerät. Wie auch beim Surface Pro lässt sich die Tastatur wahlweise ganz flach oder leicht angewinkelt nutzen.

Hier zeigt sich allerdings ein leichtes Problem mit den Materialien, denn im flachen Betrieb liegt das Keyboard eben nicht ganz flach auf der Oberfläche auf, was in einem wackeligen Tippgefühl resultiert. Empfehlenswert ist also vor allem (oder eigentlich ausschließlich) die angewinkelte Position, in der sich dann aber auch angenehm tippen lässt. 1,7 mm Tastenhub stehen zur Verfügung, N-Key Rollover wird ebenfalls geboten.

ASUS ROG Flow Z13 Tastatur
Das GIF zeigt, wie sich die Tastatur des ASUS ROG Flow Z13 hebt (Bild anklicken)

Recht klein fällt hingegen das Trackpad aus. 9,6 cm x 5,6 cm (Breite x Höhe) sind wahrlich keine riesigen Dimensionen, in der Praxis setzt es Eingaben aber sehr gut um und verfügt über gute Gleiteigenschaften. Für unterwegs ist es durchaus zu gebrauchen, zumal die meisten Anwenderinnen und Anwender ohnehin eine externe Maus nutzen dürften.

Wie gut ist das Display des ROG Flow Z13?

  • Farbstarkes und angenehm helles Display
  • 120 Hz

ASUS verbaut ein 13,4 Zoll großes IPS-Panel, das in Full HD+ mit 1.920 x 1.200 Pixeln im 16:10-Format auflöst. Positiv fällt die Bildwiederholrate aus, die beim Touch-fähigen Display bei 120 Hertz liegt. Damit erreicht man zwar nicht ganz das Tempo echter Gaming-Notebooks, spielt aber im Tablet-Segment ganz vorn mit.

Das glänzende Display zeigt sich anfällig gegenüber Fingerabdrücken, punktet aber mit einer überzeugenden Farbdarstellung (der sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt), guten Kontrasten und einer überzeugenden Helligkeit von 500 cd/m².

ASUS ROG Flow Z13 Display
Das Display ist touch-fähig und punktet mit satten Farben. 120 Hertz gibt es ebenfalls.

Adaptive Sync wird ebenfalls unterstützt. Außerdem gibt es Support für Dolby Vision HDR und eine Pantone Validierung. Zudem zeigen sich selbst bei voller Helligkeit keine Lichthöfe. Alles in allem gefällt das Panel, das der Hersteller hier verbaut hat.

Praxistest des ASUS ROG Flow Z13

  • Nutzung als Notebook oder Tablet gleichermaßen möglich
  • Theoretisch Anbindung externer GPU für mehr Leistung
  • Angenehm niedrige Lautstärke, auch unter Last

Nun geht es ans Eingemachte. Dass sich das ASUS ROG Flow Z13 aufgrund der Beschaffenheit als Gaming-Detachable in der Praxis ganz anders einsetzen lässt, als ein normales Gaming-Notebook, versteht sich von selbst.

Klar kannst du das Gerät wie ein Notebook verwenden. Oder eben auch wie ein Tablet, ganz ohne Tastatur in der Hand halten oder auf den Tisch stellen. Der Kickstand lässt sich darüber hinaus um satte 170° verstellen, was ein fast flaches aufliegen ermöglicht. Damit macht die Nutzung in der Praxis absolut Spaß – ein Tablet mit einer derart leistungsstarken CPU und GPU sieht man nicht alle Tage. Oder genau genommen… an keiner anderen Stelle.

Bildbearbeitung in Photoshop, Videoschnitt und aktuelle Spiele (dazu später mehr) meistert das Z13 ohne Probleme. Aber mal ehrlich: Wenn du nicht die externe GPU nutzen willst, wäre das Modell mit Core i7-12700H auch absolut ausreichend, würde ich mal behaupten. Den i9 an seine Grenzen zu treiben ist nahezu unmöglich, weil eben hier die verbaute GPU zum limitierenden Faktor wird.

Aber wie dem auch sei… Die SSD stammt aus dem Hause Micron und findet via PCIe 4.0 Anbindung. Entsprechend realisiert die M.2-2230-SSD gute Geschwindigkeiten, doch auch hier wäre mehr drin gewesen – auch dazu später mehr.

Etwas schwach präsentiert sich hingegen das Wi-Fi-Modul. Denn im Vergleich zu meinem Notebook, erreicht das ROG Flow Z13 an derselben Stelle positioniert nicht die volle Signalstärke. In den Transferraten spiegelt sich das allerdings nicht wider. Diese liegen auf überzeugendem Niveau und überragen sogar die baugleichen Intel Wi-Fi 6E AX210-Module anderer Gaming-Notebooks.

Positiv ist allerdings anzumerken, dass das 2-in-1-Notebook auch unter Last weder sonderlich heiß wird, noch allzu unangenehm laute Lüftergeräusche von sich gibt. Selbst in anspruchsvollen Szenarien bleibt die Lautstärke mit gemessenen 47 dB in der Spitze vergleichsweise niedrig und das Gerät lässt sich weiterhin gut in der Hand halten.

Benchmark: Produktivität, System, SSD und Gaming

Wie immer muss sich auch das ASUS ROG Flow Z13 in verschiedenen Benchmark-Tests beweisen. Die Produktivitäts- und Systemleistung messe ich mit PCMark 10 und Cinebench R23. PCMark 10 simuliert bei Durchführung des Benchmarks unterschiedliche Workflows, die Textverarbeitung, Surfen im Internet und Tabellenkalkulationen miteinbeziehen. Cinebench hingegen misst die Geschwindigkeit der CPU-Kerne einzeln, sowie im Multi-Core-Betrieb.

Für die Gaming-Tests kommen neben dem synthetischen Benchmark 3DMark auch verschiedene Spiele wie F1 22 samt Raytracing, Final Fantasy XV und viele mehr zum Einsatz. Hier wird es vor allem spannend sein zu sehen, wie sich die mit nur 40 Watt etwas schwachbrüstig mit Energie versorgte Grafikkarte schlägt.

SSD-Benchmark

  • Gute, aber vergleichsweise niedrige Geschwindigkeiten trotz PCIe 4.0

Die verbaute SSD muss sich im AS SSD-Benchmark unter Beweis stellen. Hier springen am Ende zufriedenstellende, aber keineswegs überragende Ergebnisse heraus. Zwar hängt die verbaute Micron-SSD entsprechende PCIe 3.0-Pendants, wie am angesprochenen Tulpar-Notebook problemlos ab, hinter der vergleichbaren SSD des Gigabyte Aorus 17 XE4 (unser Test) hängt man aber weit zurück. Realisiert diese doch über 5.500 MB/s lesend.

ASUS ROG Flow Z13 AS SSD
Die SSD-Geschwindigkeiten sind ok, für PCIe 4.0 aber etwas enttäuschend.

Realisierte das Gigabyte-Modell sequenzielle Leseraten von über 5.500 MB/s, kratzt das Z13 gerade so an der 3.000 MB/s-Marke. Zugriffszeiten und 4K-Random-Read passen jedoch. Im Alltag und in Spielen macht sich die Leistung jedenfalls nicht negativ bemerkbar.

PCMark 10 und Cinebench R23

  • Starke Single-Core-Leistung
  • Etwas enttäuschende Multi-Core-Wertung

In PCMark 10 und Cinebench R23 wird es vor allem spannend zu sehen, ob das ASUS ROG Flow Z13 die Power des Core i9 ausspielen und sich vom Core i7 12700H des Gigabyte-Modells abheben kann. Tatsächlich fallen die Ergebnisse in beiden Benchmark-Tests sehr gut aus.

Im rein auf die CPU-Leistung ausgelegten Cinebench R23-Test lässt das Z13 mit 1.921 Punkten im Single-Core-Test die meisten Gaming-Notebooks des 2022er Jahrgangs hinter sich. Überraschend präsentieren sich hingegen die Ergebnisse im Multi-Core-Test.

Hier kam ich aus unerfindlichen Gründen nur knapp über die 11.000-Punkte-Marke – eigentlich sollte der Core i9 zu über 15.000 Punkten in der Lage sein. Trotz mehrfacher Neustarts und mehrmaligem Wiederholen des Tests blieb das Ergebnis immer mehr oder weniger dasselbe, weshalb ich einen Fehler ausschließen kann.

Ein wenig anders sieht das Ergebnis bei PCMark 10 aus, bei dem dann auch die Grafikleistung eine wichtigere Rolle einnimmt. Das vergleichbar ausgestattete Tulpar-Notebook lässt man hinter sich, das Gigabyte-Notebook setzt sich dank Nvidia GeForce RTX 3070 Ti mit 8 GB VRAM und 130 Watt TDP allerdings ab.

Dennoch landet das ASUS Detachable-Notebook am Ende im Bereich dessen, was man von der verbauten Intel Core-i9-CPU erwarten kann. Auffällig sind einige gelegentliche, kurz auftretende Ruckler und Hänger in der Windows-Oberfläche. Diese treten besonders dann auf, wenn Benchmarks oder Spiele zwischen verschiedenen Tests oder Szenen wechseln. Wirklich störend ist das Ganze jedoch nicht.

Benchmark Ergebnis
Cinebench R23 Multi Core 11.292 Punkte
Cinebench R23 Single Core 1.921 Punkte
PCMark 10 Gesamtwert 6.819 Punkte
PCMark 10 Essentials 9.768 Punkte
PCMark 10 Productivity 9.889 Punkte
PCMark 10 Digital Content Creation 8.907 Punkte

Grafikleistung: 3DMark und Gaming-Tests

  • Schwächste Version der RTX 3050Ti verbaut
  • Raytracing mangels Leistung nur bedingt möglich
  • Ansonsten recht gute Grafikleistung

Dank NVIDIA Optimus übernimmt die verbaute RTX 3050 Ti in Spielen das Ruder, während im Desktop-Betrieb und bei leichter Last die verbaute Intel Iris Xe Grafikeinheit ihren Dienst verrichtet. Dass es sich bei der NVIDIA-Grafikkarte um das leistungsschwächste Modell handelt, zeigt sich in den Spiele-Tests dann auch leider recht schnell.

Denn mit dem Tulpar A7 V14.3.1 samt identischer Grafikkarte, die jedoch mit 95 Watt TDP (statt wie hier maximal 40 Watt) läuft, kann das ROG Flow Z13 leider zu keinem Zeitpunkt mithalten.

Das bestätigt sich dann in den unterschiedlichen Benchmark- und Gaming-Tests. Bei Titeln wie Shadow of the Tomb Raider oder Esports-Spielen kann man selbst auf maximalen Details flüssig (mehr als 50 fps) spielen, bei anspruchsvollen Titeln wie einem Cyberpunk 2077, The Witcher 3 oder F1 22 sollte man den Detailgrad aber schon deutlich herunterregeln.

Und dennoch zeigt die Gaming-Performance beachtliche Ergebnisse. F1 22 mit Ultra-Preset und maximalen Raytracing-Einstellungen liefert eine Bildrate von durchschnittlich 23 fps. Damit ist zwar kein flüssiges Spielen möglich, beachtlich ist das Ergebnis aber allemal. Und dennoch ist das Z13 damit nur bedingt für aktuelle Games geeignet – es sei denn, du schraubst den Detailgrad spürbar nach unten.

Benchmark Ergebnis
Fire Strike Gesamt 10.731 Punkte
Time Spy Gesamt 4.732 Punkte
F1 22 (Max Setting; RT Max.) 23 fps
Final Fantasy XV (High Quality) 4.811 Punkte
Shadow of the Tomb Raider (Ultra) 57 fps

Akkulaufzeit

  • Bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit
  • Schnelle Ladezeit (100 Prozent in 100 Minuten)

Der mit 56 Wattstunden knapp bemessene Akku und die leistungshungrige CPU deuten bereits darauf hin: hinsichtlich der Akkulaufzeit sind beim ASUS ROG Flow Z13 keine Wunder zu erwarten. Schlecht fällt diese aber ebenfalls keineswegs aus, was vor allem dem kompakteren Display zu verdanken ist.

Rund 6 Stunden lang hielt das Gerät in unserem Akkutest bei WLAN-Nutzung mit minimaler Helligkeit durch, bei maximaler Helligkeit sind beim Surfen rund 3 Stunden und 45 Minuten drin. Spielen sollte man im Akkumodus allerdings besser nicht, denn dann geht dem Detachable schon nach weniger als einer Stunde die Puste aus.

Dafür geht das Laden recht flott: Rund 100 Minuten dauert ein vollständiger Ladevorgang – die erste Hälfte geht dabei in nu 27 Minuten und 42 Sekunden vonstatten.

ASUS ROG Flow Z13 Test: Fazit

Das ASUS ROG Flow Z13 offenbart im Test Licht und Schatten gleichermaßen. Auf der Haben-Seite verbucht das Detachable sein einzigartiges Design. Besonders im Kombination mit der leistungsstarken Core i9-CPU und RTX 3050 Ti kann das Gerät seine Stärken gegenüber der Konkurrenz im Office- oder Multi-Media-Segment ausspielen.

Für ein Tablet ist das Z13 bärenstark ausgestattet und eignet sich hervorragend auch für anspruchsvolle Aufgaben wie Bild- und Videobearbeitung. Als klassisches Gaming-Notebook fehlt es gerade der GPU dann aber klar an Power, um es mit gestandenen Vertretern ihrer Zunft aufzunehmen. Und wenn du dann doch mehr Leistung willst, um auch anspruchsvolle Games stemmen zu können, schlägt die externe GPU mit einem hohen Mehrpreis zu Buche.

So steht das ASUS ROG Flow Z13 irgendwie zwischen den Stühlen. Als kompaktes und leistungsstarkes Tablet/Notebook überzeugend, als Gaming-Notebook eben nur bedingt. Hier leisten andere Geräte deutlich mehr und das zu einem viel günstigeren Preis.

Wenn du aber nur ab und zu zocken und dabei nicht zwingend die top-aktuellsten Titel in maximalen Details spielen willst, reicht die Performance allemal und genau diese Nische bedient das Flow Z13 hervorragend. Alle anderen finden leistungsstärkere Geräte zu einem günstigen Preis – wenn man denn auf die Vielseitigkeit der abnehmbaren Tastatur verzichten kann.

ASUS ROG Flow Z13 Test; Gold Award

ASUS ROG Flow Z13

Design & Verarbeitung
Display
Ausstattung
Leistung
Akku
Preis-Leistungs-Verhältnis

88/100

Vielseitig einsetzbares Gaming-Notebook und -Tablet in Einem mit starker CPU und tollem Display, das aber nur bedingt für moderne Games geeignet ist.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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