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Tronsmart Bang Test – die geupdatete Version des Outdoor-Bluetooth-Speakers

Die Reihe der Tronsmart Bang besteht aus unterschiedlichen wetterfesten Bluetooth-Speakern. Das kleinste Modell ist der Bang SE, darüber angesiedelt findet sich der Bang Mini, dann folgt der hier getestete reguläre Bang und am oberen Ende findet sich der Bang Max. Die ursprüngliche Version des Tronsmart Bang gibt es schon eine Weile, doch nun gab es ein Upgrade – gänzlich ohne Namensänderung und eindeutig dem ursprünglichen Design folgend. Technisch gab es jedoch einige Anpassungen. Im Tronsmart Bang Test gehen wir auf den Speaker ein, vergleichen ihn mit dem größten und dem kleinsten Schwestermodell und sehen, wie der Sound und die Robustheit dastehen.

Spezifikationen

Lautsprecher 2x Tweeter + 2x Midwoofer
Größe (B x H x T) 361 x 183,4 x 150,3 mm
Leistung 60 W
Bluetooth 5.3 (5.0 bei alter Version)
Beleuchtung Seiten und untere Front
Gewicht 3,1 kg
Akkulaufzeit bis 15 h (50% Lautstärke ohne Beleuchtung)
ca. 4 h (100% Lautstärke mit Beleuchtung)
Wetterschutz IPX6
Garantie 1 Jahr (+6 Monate bei Registrierung)
Preis € 117,21 *

Verpackung und Lieferumfang

  • Sehr sichere Verpackung
  • Im Lieferumfang finden sich ein kurzes 3,5-mm-Klinkenkabel und ein USB-A auf USB-C-Ladekabel ohne Netzstecker

Die Verpackung des Tronsmart Bang ist, wie man sie erwarten würde: Vorne ist der Speaker abgebildet samt hochglänzendem Produktnamen. Aud der Rückseite sind ein paar Features zusammengefasst und es werden Hinweise auf die App gegeben. Es sticht nicht wirklich ins Auge, dass es sich hier um die Neuauflage handelt. Abgesehen vom Wort „NEW“ an einem aufgeklebten Bar-Code.

Öffnet man die Verpackung, stößt man auf den Speaker, der zum Schutz in einer zusätzlichen Folie steckt, die vom Innenteil der Tragegriffe der Verpackung jedoch ein bisschen aufgescheuert ist. Die Folie hat also durchaus einen praktischen Schutzwert. Gehalten wird alles von zwei Schaumstoffhalterungen, die einen guten Schutz bieten. In einer weiteren Schutzfolie stecken die Bedienungsanleitung, ein (sehr) kurzes 3,5-mm-Klinkenkabel und ein USB-C-Ladekabel ohne Stromstecker.

Das Klinkenkabel ist dazu da, um Aux-Quellen (beispielsweise über einen Kopfhörer-Ausgang) anzuschließen. Das Kabel ist allerdings so kurz gehalten, dass man die Audioquelle direkt neben den Speaker legen muss. Für längere Kabelstrecken muss man sich entsprechend längere Kabel zulegen.

Tronsmart Bang mit Kabeln und Anleitung
Geliefert wird der Tronsmart Bang mit zwei Kabeln und einer Bedienungsanleitung.

Dass das USB-A auf USB-C-Kabel ohne Stromstecker kommt, dürfte in der heutigen Zeit kein großes Problem sein, da die meisten Mobilgeräte über Jahre mit solchen Steckern kamen und die meisten Personen inzwischen wirklich genug dieser Standard-Netzteilchen haben. Falls man tatsächlich keines frei hat, ist das eine Zusatzanschaffung im einstelligen Euro-Bereich. Oder man schließt das Kabel an ein anderes laufendes Gerät an zum Laden, wie beispielsweise einen PC.

Design

  • Klare Formsprache
  • Beleuchtete Teile mit unterschiedlichen Modi oder Abschaltung

Wie bei den meisten anderen Tronsmart-Bang-Modellen ist der Griff des Bluetooth-Speakers komplett formgebend integriert. Somit bildet der Griff eine Einheit mit dem Gehäuse und davon abgesetzt ist der Lautsprecher-Bereich mit einem Textilgewebe. Unterhalb des Textilgewebes findet sich am Tronsmart Bang ein LED-Streifen. Auch an den Seiten finden sich beleuchtete Ringe, wie sie ein charakteristisches Designmerkmal aller Bang-Modelle sind. Die Beleuchtung lässt sich in Grenzen mit einer Taste steuern und im Detail mit mehr Auswahl über die Tronsmart-App. Dazu später mehr. Natürlich lässt sich die Beleuchtung auch ausschalten, was bei der Nutzung im Alltag durchaus auch sinnvoll ist, um die Akkulaufzeit zu verbessern.

Die Tasten sind allesamt gummibedeckt zur Abdichtung. Am Power-Schalter finden sich dazu vier weiße LEDs, die den ungefähren Ladestand des Akkus angeben. Ebenfalls abgedichtet findet man die Anschlüsse auf der Rückseite des Speakers, die somit nicht offenliegen und unauffällig schwarz bedeckt sind.

Es mag Geschmacksache sein, aber von allen Tronsmart Bang finde ich dieses Modell ohne weiteren Namenszusatz am formschönsten. Es wirkt am ehesten wie aus einem Guss.

Inbetriebnahme des Tronsmart Bang

  • Als Soundquellen können Bluetooth, Aux (Kopfhöreranschlüsse), SD-Karten und USB-Sticks genutzt werden
  • Ein- und Ausschalten durch langen Druck des Power-Schalters

Um den Tronsmart Bang zu starten, muss man eigentlich nur den On-Off-Taster lange drücken. Sobald das Gerät startet, geht es direkt in einen Bluetooth-Suchmodus, sodass man sich mit seinem Smartphone, Tablet oder Laptop direkt verbinden kann. Alternativ reagiert er dynamisch auf das Anschließen anderer Quellen. Wenn man beispielsweise das Aux-Kabel anschließt, wechselt er auf diese neue Audioquelle, sodass man nicht zwangsweise auf die Bluetooth-Funktion angewiesen ist. Über einen Druck auf die M-Taste kann man selbst zwischen den Audioquellen umschalten.

Auch Micro-SD-Karten (der Slot ist mit „TF“, also TransFlash, beschriftet, was als Synonym genutzt wird) oder USB-Sticks kann man als Soundquelle nutzen. Hier sollte man jedoch die Musikdateien vorsortieren, denn hier hat man keine optische Darstellung oder freie Anwahlmöglichkeit, sondern es geht der Benennung der Musikdateien einfach alphabetisch durch. Und die einzige Möglichkeit ist es, auf die nächste Datei zu spulen. Hat man also eine Sammlung von 1000 Songs auf dem Stick, wäre man sehr lange beschäftigt, um einen bestimmten zu finden.

Dazu gibt es eine Beleuchtung um die Subwoofer und auf der Unterseite der Front. Um zwischen zwei Modi und „Beleuchtung aus“ zu wählen, muss man einfach kurz auf den Power-Schalter drücken. Drückt man lange, fährt man den Tronsmart Bang wieder herunter.

Es gibt je eine Taste für den SoundPulse-Equalizer, aber wo mir dieser bei allen vorher getesteten Tronsmart-Modellen sehr gut gefallen hat, ist hier zwar eine Änderung wahrnehmbar, aber er war weniger nötig zur Verbesserung des Sounds.

Eine weitere Taste ermöglicht die TuneConn-Verbindung zwischen mehreren Tronsmart Bang. Wie bei den vorigen Modellen ist es jedoch nicht möglich, unterschiedliche Modelle miteinander zu koppeln, sondern es müssen mehrere identische Modelle sein. Schade.

Die Bedienungsanleitung ist sehr hilfreich, um Tasten mit mehrfacher Funktionsbelegung zu nutzen.

Tronsmart Bang Test der Soundqualität

  • Ausgewogener Klang auf allen Lautstärken
  • Mehr Bass als kleineres Modell
  • Keine Probleme mit sehr geringen Lautstärken, wie sie das größere Modell hat

Hier packe ich zum Vergleich die vorher getesteten Modellvarianten der Tronsmart Bang aus. Der Tronsmart Bang SE ist der kleinste Vertreter der Reihe. Er kann geringe Lautstärken sehr einfach handhaben, aber klingt tendenziell etwas dünn durch das Fehlen eines Subwoofers. Er ist wunderbar geeignet für das Hören von Podcasts etc.. Am anderen Ende des Spektrums liegt der Tronsmart Bang Max. Dieser ist sehr groß und laut, bietet ein großes Bassfundament und ist sehr gut geeignet für laute Musik. Wenn er jedoch sehr leise betrieben wird, ist ein Rauschen wahrnehmbar und er hat einen Compressor laufen, der unter Umständen sehr leise Musik abschneidet. Er ist also grandios für laute Partys, aber nicht optimal für den Betrieb bei Zimmerlautstärke.

Tronsmart Bang Seitenansicht
Die Beleuchtung des Speakers ist kräftig und farbenfroh. Doch wirklich wichtig ist der recht ausgeglichene Sound.

Kommen wir zum eigentlichen Tronsmart Bang Test: Dieser Speaker liegt zwischen den beiden anderen Modellen und ist tatsächlich das ausgewogenste Modell. Obwohl er nur geringfügig größer ist als der Tronsmart Bang SE, ist er mit zwei Subwoofer-Lautsprechern ausgestattet und bringt somit einen weitaus volleren Klang, ohne dabei die Klarheit zu verlieren. Auch geringe Lautstärken verträgt er gut: Kein Rauschen, keine abgewürgten leisen Musikteile. Und dabei kann er mit seinen 60 Watt an Leistung durchaus sehr laut werden, um auch sinnvoll als Partybeschallung zu dienen. Bei hoher Lautstärke ist der Tronsmart Bang Max zwar durchaus noch druckvoller – kostet aber auch mehr und ist viel größer und schwerer und kann eben die leisen Töne nicht so schön umsetzen.

Damit ist der reguläre Tronsmart Bang durchaus das universellste Modell der Reihe und spielt bei jeder Lautstärke seine Stärken aus. Die hier getestete neue Variante soll gerade im Bass-Bereich noch besser drücken als der ursprüngliche reguläre Tronsmart Bang, was durchaus realistisch sein kann, wenn ich das neue Modell höre, aber die ältere Version habe ich leider nicht zum Vergleich hier, um es konkret zu verifizieren. Gegenüber den anderen Modellen schlägt er sich aber gut. Aber ohne Hi-Fi-Ambitionen.

Funktion der Tronsmart-App

  • Steuerung von Beleuchtung mit mehr Modi
  • Diverse Equalizer-Presets oder manuelle Einstellung möglich
  • Keine Übersicht über Daten auf SD-Karte oder USB-Sticks

Die Tronsmart-App für Android und Apple ist recht einfach zu installieren und man bekommt alle Modelle angezeigt. Wenn man nun eine Bluetooth-Verbindung hergestellt hat, kann man auf erweiterte Einstellmöglichkeiten zurückgreifen. Obwohl die Bewertungen der App eher durchwachsen sind, hat sie zumindest auf meinem Android-9-Smartphone bisher für jeden Test technisch einwandfrei funktioniert. Aber mit Einschränkungen; dazu später mehr.

Da es bei einem Lautsprecher primär um den Klang geht, dürfte die stärkste Möglichkeit der Equalizer sein, um den Klang dem persönlichen Geschmack und den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Ja, unterschiedliche Räume können durchaus unterschiedlich auf den Speaker-Sound reagieren! Hier gibt es einerseits ein paar Presets, wie den Bass-Boost, aber man kann auch manuelle Einstellungen vornehmen und eine Custom-EQ-Kurve anlegen, wenn man sich damit auskennt.

Auch Beleuchtungsmodi hat man hier in erweiterter Form zur Verfügung. So kann man in der Tronsmart-App beispielsweise eine Einzelfarben-Dauerbeleuchtung ohne Geblinke auswählen, was per Tastendruck nicht funktioniert. Last but not least kann man den Tronsmart Bang auch via App ausschalten, ohne zu ihm hingehen zu müssen.

Ein Versäumnis ist in meinen Augen die fehlende Ansteuerug oder Übersicht von Musiktiteln auf USB-Sticks oder SD-Karten. Ohne diese Funktion bleibt die Verwendung von diesen Speichermedien eher ein Gimmick. Auswählen kann man nur, von welchem Medium abgespielt werden soll, nicht aber, was von diesem Medium gespielt werden soll.

Es ist außerdem zu merken, dass die App automatisch übersetzt wurde ohne Nachkontrolle durch Muttersprachler. So wurde beispielsweise der Equalizer mit Optimierung auf „Rock“-Musik übersetzt als „Felsen“.

Verarbeitungsqualität

  • Sehr robuste Verarbeitung
  • Ohne Oberflächenlackierung gibt es keine Möglichkeit für Lackschäden
  • Gute Akkulaufzeit mit Powerbank-Funktion via USB

Das Gehäuse des Tronsmart Bang zeigt sich im Test als durchaus solide. Das Gehäuse besteht aus mattschwarzem Kunststoff, der biegefest ist und ein gutes Anfassgefühl bietet. Kein Knarren oder Knarzen, sondern saubere Ecken ohne scharfe Kanten. Das Frontgitter besteht, wie beim Tronsmart Bang Max, jetzt aus einem robusten Textilgeflecht, das so auch keine Lack-Kratzer bekommen kann.

Die Abdeckung auf der Rückseite des Tronsmart Bang schützt die Anschlüsse und ist sehr dick gehalten, um wirklich sicher zu sein vor Feuchtigkeit. Dennoch ist diese Abdeckung relativ einfach aufzuziehen und bleibt dann seitlich hängen. Man verliert diese Abdeckung also nicht.

Beim Tronsmart Bang Test der Akkulaufzeit zeigt sich, dass der Akku hier nicht ganz so üppig dimensioniert ist wie beim Tronsmart Bang Max oder – zumindest verhältnismäßig – dem Bang SE. Ich tippe darauf, dass die Kapazität ähnlich ausfällt zum SE-Modell, das allerdings mit 2/3 der Leistungsaufnahme sparsamer ist und der reguläre Tronsmart Bang bietet daher sowohl laut Spezifikationen als auch nach unserem Test rund 2/3 der Laufzeit. Bei humanen Lautstärken sind das aber noch immer rund 15 Stunden, was bei einer vollen Ladung auch mit Beleuchtung und höherer Lautstärke durchaus für einen ganzen Party-Abend reicht. Zusätzlich kann über den USB-Anschluss ein Smartphone angeschlossen werden, um dieses zu laden. Das ist gerade dann wichtig, wenn dieses die Bluetooth-Quelle ist und die Musik für den Abend stellt.

Die anderen Tronsmart-Bang-Modelle, die ich bisher getestet hatte, hatten eine längere Akkulaufzeit. Wenn die letzten 10% erreicht sind, wird man übrigens durch ein gelegentliches Pingen darauf aufmerksam gemacht, dass der Akkustand sich dem Ende neigt.

Wetterfestigkeit

  • Soundeinbußen im nassen Zustand
  • Auch kräftiger Regen wird jedoch schadfrei überlebt

Einer der großen Punkte, mit denen beim Tronsmart Bang geworben wird, das ist die Outdoor-Fähigkeit mit Wetterschutz. In diesem Bereich konnten schon die Schwestermodelle zuverlässig punkten, doch das verschont auch dieses Modell nicht vor dem Praxistest.

Ein Hinweis zu Beginn: Sobald es zu regnen beginnt, sollte man sicherstellen, dass die Abdeckung der Anschlüsse auf der Rückseite geschlossen ist. Ansonsten ist der Wetterschutz nicht komplett.

Tronsmart Bang im kräftigen Regen
Sturmtief Zoltan hat den Test großzügig mit einem guten Niederschlag unterstützt.

Also ab in den Regen damit: Im Gegensatz zum Tronsmart Bang Max perlt das Wasser nicht so schön vom Textilgewebe ab, sondern wird eher aufgesaugt. Auch der Klang hat ein wenig empfindlicher reagiert als bisherige getestete Tronsmart-Modelle. So wurde der Sound relativ flott etwas dumpfer und der Bass hat angefangen zu knacken. Kurzum: Kein wirklich genussreiches Klangerlebnis mehr. ABER: Die Musik lief weiter und das Gerät hat den Starkregen überlebt. Und die klanglichen Probleme haben auch nur solange bestanden, wie der Tronsmart Bang so richtig nass war. Ein kurzes Wischen mit dem trockenen Tuch hat die Probleme beseitigt.

Nasser Tronsmart Bang im Regen steht auf einem nassen Boden
Auch ein wenig seltsam: Die Lichtverteilung bei Nässe.

Die Feuchtigkeit schien auch Auswirkungen auf die Lichtstreuung zu haben, denn statt der konstanten Streuung über den milchig-weißen Streifen an der Front haben die LEDs punktuell herausgeleuchtet. Auch das hat sich mit der Zeit wieder gegeben. Allerdings hat hier die Trocknung etwas länger gedauert.

Nasser Boden reflektiert Beleuchtung vom Tronsmart Bang im Regen
Der Tronsmart Bang hat den Test im Regen ohne bleibende Schäden überstanden.

Insgesamt hat der Tronsmart das Wetter ohne Schäden überstanden, aber Spaß gemacht hat der Klang im Regen nicht mehr. Aber ganz ehrlich: Wie viele Partys werden im Regen veranstaltet? Wenn dieser jedoch aufkommt oder es bei einer Poolparty spritzt, kann man jedenfalls sicher sein, dass der Tronsmart Bang keinen Schaden nimmt.

Ein Mikrofon?

  • Keine wirklich gute Aufnahmequalität
  • Telefonieren ist möglich, aber nicht optimal

Mit der Bluetooth-Verbindung ist es nicht nur möglich, Musik zu hören, sondern auch ein Mikrofon ist eingebaut, um beispielsweise Telefonate entgegenzunehmen oder um Smartphones mit einem Sprachassistenten zu steuern.

Okay… wenn man einen Anruf bekommt und diesen beantworten will, dann sollte man sich in die direkte Nähe des Tronsmart Bang begeben, ansonsten wird der Gesprächspartner keine sonderlich gute Verständlichkeit haben. Dem Praxistest nach ist die Verständlichkeit über die Telefonkomprimierung zwar ein wenig besser als in dieser Bluetooth-Aufnahme, aber prickelnd ist das dennoch nicht. Das ist allerdings ein Problem mit vielen Bluetooth-Lautsprechern. Es sind eben Lautsprecher und die Aufnahmefunktion quasi „zwangsweise“ integriert.

Aber apropos Telefon: Wer eine Party plant, sollte gucken, dass er für die Musik eine Quelle nimmt, die nicht regelmäßig angerufen wird oder deren Sound durch konstante Nachrichten gestört wird.

Fazit

Der Tronsmart Bang ist ein guter Bluetooth-Lautsprecher und bietet einige Funktionen: Gute Transportierbarkeit, App-Steuerung, alternative Audio-Quellen, Powerbank-Funktion, Beleuchtung und Wetterschutz. Auch der Sound ist ausgewogen und kann sowohl hohe als auch geringe Lautstärken gut abbilden. Dazu kommt der humane Preis – das Gesamtkonzept stimmt. Insgesamt wirkt er wie das ausgeglichenste Modell aus dem Tronsmart-Portfolio und ist daher durchaus empfehlenswert.

Allerdings mit Einschränkungen: Das teurere Schwestermodell Tronsmart Bang Max ist zwar viel größer, beherrscht dafür höhere Lautstärken noch besser (wenn auch leisere schlechter), zickt weniger herum, wenn Regen aufkommt und hat auch eine bessere Akkulaufzeit zu bieten. Der Tronsmart Bang SE bietet neben einer besseren Akkulaufzeit eine bessere Transportfähigkeit durch den zusätzlichen Tragegurt und das geringere Gewicht, klingt aber deutlich bassärmer. Man muss also abwägen, für welchen Einsatzbereich man einen Bluetooth-Speaker sucht. Der Tronsmart Bang ist der gute Generalist; der Tronsmart Bang Max ist das Modell für die großen Partys.

Wer Probleme bei der Entscheidung hat, geht mit dem hier getesteten mittelgroßen Modell Tronsmart Bang den sichersten Weg und bis auf die etwas geringere Akkulaufzeit gefällt er mir von den Tronsmarts, die ich bisher in den Händen hatte, am besten.

Tronsmart Bang Test Gold Award

Tronsmart Bang (NEW)

Verarbeitung
Soundqualität
Ausstattung
Preis-Leistungs-Verhältnis

91/100

Der Tronsmart Bang in der neuen Ausführung bietet die rundeste Praxistauglichkeit aus der Reihe und hat nur wenige Schwachstellen.

Simon Deobald

Schon zu Kindertagen, noch bevor ich wirklich lesen konnte, wusste ich unter DOS, was einzutippen ist, um "Die Siedler" zu starten. Wenige Jahrzehnte später beschäftige ich mich auch weit intensiver mit PCs und entsprechender Hardware, bin ansonsten als Feuerwehrmann, (Produkt-)Fotograf und Redakteur tätig, wie auch ein Gitarren-Nerd.

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s3bi

Mitglied

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Von der Preis/Leistung sind die Tronsmart Bluetooh-Lautsprecher echt top, ich hab den kleineren Element T2 Plus. Ist halt nicht so die bekannte Marke wie z.B. Anker aber kostet für ähnliche Lautsprecher deutlich weniger.

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