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Huawei geht trotz US-Sanktionen zum Normalbetrieb über

Huawei hat das eigene Geschäftsjahr 2022 Revue passieren lassen und zeigt sich zufrieden damit. Die US-Sanktionen gegen das chinesische Unternehmen seien mittlerweile normal geworden, sodass man aus dem Krisenmodus zum Normalbetrieb übergeht.

Huawei: US-Sanktionen sind neue Normalität

Trotz des Drucks durch US-Sanktionen zeigt sich Huawei nach eigenen Angaben zufrieden mit dem Jahr 2022. Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, sei der Umsatz mit 636,9 Milliarden Yuan stabil ausgefallen, nachdem dieser im Vorjahr um fast 30 Prozent eingebrochen war.

„2022 haben wir uns erfolgreich aus dem Krisenmodus gezogen,“ schreibt der amtierende Vorstandsvorsitzende von Huawei, Eric Xu, in einer Neujahrs-E-Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die US-Beschränkungen sind jetzt unsere neue Normalität, und wir sind zurück im normalen Betrieb,“ so Xu weiter.

Das sieht schon einmal ganz anders aus als die Nachricht, die Huawei-CEO Ren Zhengfei im August 2022 in einem internen Memo an die Mitarbeitenden ausgegeben hatte. Dort hieß es, man kämpfe aktuell nur um das eigene Überleben und nicht mehr darum, Gewinne zu erwirtschaften. „Im Jahr 2023 oder sogar bis 2025 müssen wir das Überleben als Hauptziel sehen,“ hatte Zhengei seinerzeit verlauten lassen.

Huawei-Umsatz steigt wieder

Gerade der Umsatz im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie würde beständig wachsen, während gleichzeitig der Rückgang des Gerätegeschäfts im Jahr 2022 nachgelassen habe. as makroökonomische Umfeld sei voller Unsicherheiten, aber Digitalisierung und Dekarbonisierung seien die neuen Wege vorwärts, auf denen die künftige Möglichkeiten lägen, so Eric Xu weiter.

Im Jahr 2019 hatte die US-Regierung weitreichende Sanktionen gegen Huawei verhängt. So wurde dem chinesischen Unternehmen beispielsweise der Zugang zu Chips aus internationaler Produktion und die Nutzung des Google-Betriebssystems Android verwehrt.

Die USA unterstellen Huawei enge Verbindungen zu chinesischen Behörden und warnen vor einer Gefahr von Spionage oder Sabotage. Das Unternehmen weist die Vorwürfe aber seit jeher zurück. Auch andere chinesische Konzerne müssen diesen Vorwürfen standhalten – TikTok-Mutter Bytedance hingegen hatte zuletzt sogar die Spionage gegen US-Journalisten zugeben müssen.

Vor allem auf das einstige Kerngeschäft des Herstellers, das Smartphone-Segment, hatte dies massive Auswirkungen. Seither konzentrierte sich Huawei eher auf andere Geräte und konnte hier mit starken Produkten punkten. Darunter beispielsweise das hochwertige Notebook Huawei Matebook 16s (unser Test) oder die edlen In-Ear-Kopfhörer FreeBuds Pro 2 (unser Test).

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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