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Mercedes EQE SUV offiziell vorgestellt

Die Elektrofamilie bei Mercedes bekommt wieder Zuwachs. Mit dem Mercedes EQE SUV (offizielle Webseite) bringt das Stuttgarter Traditionsunternehmen die SUV-Version seiner vollelektrischen E-Klasse.

Der EQE wird höher

Mercedes bleibt seiner Elektro-Strategie treu und bringt erneut eine SUV-Variante eines bereits erhältlichen E-Autos. Nachdem der Autohersteller im April 2022 die SUV-Version des EQS vorgestellt hat, bekommt nun auch der EQE ein passendes SUV. Rechnet man den EQE AMG mit 505 kW Leistung nun noch dazu, gibt es den EQE folglich bald schon in drei verschiedenen Ausführungen. Der Mercedes EQE SUV verlässt sich als technische Basis auf den Unterbau des EQE. Bei der Batterietechnik wiederum gehen die Stuttgarter einen Schritt weiter. So soll diese 90,6 kWh umfassen und eine Reichweite von bis zu 590 km ermöglichen.

mercedes Eqe suv
Bild: Mercedes

Ist der Akku einmal leer, kann man ihn mit bis zu 170 kW per Gleichstrom laden, was im Bereich der Elektromobilität ein wenig altbacken wirkt. Erst eine Zeitmessung wird zeigen, ob das ein wirklicher Nachteil gegenüber Tesla und Co. ist. Wer auf das Laden per häuslichem Wechselstrom setzt, kann den Mercedes EQE SUV in der Basisversion mit maximal 11 kW laden.

mercedes Eqe suv
Bild: Mercedes

Sollte man zum Aufpreis bereit sein, sollen aber auch bis zu 22 kW möglich sein. Derzeit stellen immer mehr Autohersteller hauseigene Möglichkeiten des Plug and Charge vor. So beispielsweise auch das tschechische Unternehmen Skoda. Dementsprechend verwundert es nicht, dass auch der Mercedes EQE SUV dieses Feature bieten können soll. Hierbei muss man das Elektroauto einfach nur an der Ladesäule anstecken und der Ladevorgang beginnt sofort. Das sorgt für mehr Komfort und dürfte vor allem für E-Auto-Muffel neue Anreize schaffen.

Ein etwas anderer SUV

Beim Mercedes EQE SUV soll man die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Antrieben haben. Die Top-Version bildet dabei selbstverständlich wieder eine AMG-Variante. Diese soll unter anderem einen sogenannten Race Start bieten können, welcher für kurze Zeit einen Boost freischaltet. Bei diesem Blitzstart sollen vorübergehend 505 kW Leistung und 1.000 Nm möglich sein, was zu einer Beschleunigung von 0 auf 100 binnen dreieinhalb Sekunden führen soll.

mercedes Eqe suv
Bild: Mercedes

Sportlich klingt nicht nur die Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Im Vergleich zum klassischen EQE soll der Radstand um 9 cm geschrumpft sein. Um ausreichend Platz soll man sich in dem Elektro-SUV aber keine Sorgen machen müssen. So sollen in den Kofferraum 520 Liter passen. Wer die Rücksitze umklappt, verschafft sich sogar ein Kofferraumvolumen von 1.675 Liter. Der kürzere Radstand soll laut Mercedes in einem wendigen Handling des Elektroautos resultieren.

Bild: Mercedes

Dementsprechend bezeichnen die Stuttgarter ihren Mercedes EQE SUV in der öffentlichen Vorstellung auch als „agil und wendig“ – ein Alleinstellungsmerkmal, das andere E-SUVs bislang nicht bieten. Um das Maximum an Agilität und Wendigkeit herauszuholen, bieten die Stuttgarter auch passendes Zubehör. So kann man sich beim Mercedes EQE SUV beispielsweise eine Hinterachslenkung und ein adaptives Luftfahrwerk verbauen lassen. Vor allem die bereits vom EQE und EQS bekannte Lenkung an den Hinterrädern ist insbesondere für Großstädter eine Überlegung wert. Schließlich soll sich hier der Wendekreis um knapp zwei Meter verkleinern.

Innenraum ist komfortabel

Natürlich enttäuscht Mercedes auch beim kommenden E-SUV nicht beim Innenraum. Auf den ersten Bildern beweisen die Stuttgarter wieder einmal, dass Komfort für sie eine große Rolle spielt. Vor allem der schicke Hyperscreen weiß wieder zu gefallen. Allerdings stellt die Traditionsmarke bei der Ausstattung klar, dass es sich hier nicht um die S-, sondern „nur“ die E-Klasse handelt.

Bild: Mercedes

Dies dürfte sich vor allem darin äußern, dass der Hyperscreen wie beim EQE auch hier einen saftigen Aufpreis mit sich bringen wird. Folglich wird man sich das riesige Display wohl auch im E-SUV gegen einen Aufpreis von knapp 8.500 Euro hinzukaufen müssen.

Preis und Verfügbarkeit

Im Dezember sollen die Fließbänder zur Fertigung des Mercedes EQE SUV anrollen. So versprechen sich die Stuttgarter, dass bereits im ersten Quartal 2023 die ersten Modelle des E-SUV über deutsche Straßen rollen. Wie hoch die Kosten für das attraktive Elektroauto ausfallen werden, ist bislang noch unbekannt. Experten gehen aber davon aus, dass man mit deutlichen Mehrkosten im Vergleich zum normalen EQE rechnen muss. Wer auf Vollausstattung setzt, wird also schnell bei Kosten um die 100.000 Euro landen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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