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Bluetti EB3A Test: Ein kleiner Kraftzwerg für Campingfreunde?

Powerstations gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Das liegt sicherlich auch daran, dass es die praktischen Energiespeicher mittlerweile in allen erdenklichen Größen gibt. Von der großen Powerstation, die deinen gesamten Haushalt im Ernstfall mit Notstrom versorgen kann, über mittelgroße Lösungen für modernes Van-Life bis hin zum handlichen tragbaren Energiespeicher gibt es sie für jeden Geschmack und Bedarf. Ein Modell, das definitiv zu den kleinsten am Markt gehört, wollen wir heute mal unter die Lupe nehmen. Im Bluetti EB3A Test schauen wir uns nämlich eine Powerstation an, die zwar vergleichsweise wenig Akkukapazität bietet, sich dafür aber auch bequem von A nach B tragen lässt. Und das sogar im Rucksack. Ist das womöglich die perfekte Powerstation für Camping, Wandern und das nächste Festival?

Technische Daten

Akkukapazität 268 Wh
Dauerleistung 600 W
Spitzenleistung 1.200 W
Ladeleistung (AC) Silent (100 Watt), Standard (268 Watt), Turbo (330 Watt)
Ladeleistung (Solar) 200 Watt
Anschlüsse 1x Schuko-Steckdose, 2x DC-In, Qi-Ladefläche, 1x 12 V Kfz-In/Out, 100 W USB-C, 2x USB-A (5 V, 3 A), DC-In, AC-In (Netzstecker),
Maße und Gewicht 255 x 180 x 183 mm und 4,6 kg
Preis € 249,99 *

Bluetti EB3A Test: Lieferumfang

Bluetti EB3A Test

Ein Blick in die Packung fördert nicht nur die EB3A selbst zutage. Obendrein legt Bluetti uns gleich die passenden Kabel bei. Neben dem Netzkabel für den Anschluss an der Haushaltssteckdose findet man außerdem noch ein Solarladekabel vor. Die Bedienungsanleitung darf natürlich auch nicht fehlen.  Als Krönung des Ganzen hätte ich mir noch eine kleine Transporttasche für die Kabel gewünscht.

Bluetti EB3A Test: Zuwachs im Segment der Mini-Powerstations

  • Kompaktes Design
  • 268 Wh Akkukapazität
  • 4,6 kg leicht

In Sachen Design erfindet Bluetti auch bei der EB3A das Rad nicht neu. Nachdem wir bereits einige Powerstations im Rahmen unserer Testserie unter die Lupe nehmen durften, konnten wir auch den Energiespeicher im Mini-Format schnell der Kategorie zuordnen. Dabei lässt sich auch der Hersteller nicht verstecken. Schließlich sieht die EB3A wie eine kleinere Version der Bluetti EB55 aus. Während letztere jedoch eine Akkukapazität von 537 Wh bietet, kommt unser Testobjekt nur mit knapp 268 Wh daher. Damit bietet sie aber immer noch deutlich mehr Akkukapazität als die Flashfish E200 (Test), die mit 151 Wh eher eine Mischung aus Powerbank und Powerstation ist.

Bluetti EB3A Test

Am Tragegriff wird bereits deutlich, dass die EB3A gerne bewegt werden möchte. Dank des angenehmen Gewichts von 4,6 kg ist das auch problemlos möglich. Einer der härtesten Konkurrenten ist nicht ohne Grund die Jackery Explorer 240 (Test), die fast mit der identischen Kapazität daherkommt. Diese bietet mit einem Gewicht von gerade einmal 3 kg jedoch einen deutlichen Vorteil beim Tragekomfort. Allerdings hat das auch seine Schattenseiten. Während Jackery nämlich auf leichte Lithium-Ionen-Akkus setzt, setzt die kleine Bluetti auf sichere und langlebige LiFePO4 Batteriezellen. Diese bringen allerdings mehr Gewicht auf die Wage, was auf eine geringere Energiedichte zurückzuführen ist.

Bluetti EB3A Test: Für die ist überall Platz

  • Maße: 25,5 cm x 18 cm, 18,3 cm
  • Passt sogar in Reiserucksack
  • Praktischer Tragegriff

Neben dem Gewicht spielen natürlich auch die Maße der Powerstation eine große Rolle. Die Bluetti EB3A misst 25,5 cm x 18 cm, 18,3 cm. Damit nimmt sie in deinem Auto kaum Platz ein, was jedem Camper gefallen dürfte. Und es wird noch besser. Schließlich ist die Powerstation sogar derart kompakt, dass du sie sogar in deinem Reiserucksack unterbringen kannst. Insbesondere für Wanderausflüge ist diese Möglichkeit optimal. Solltest du vorhaben, den mobilen Energiespeicher auf den Rücken zu schnallen, ist es natürlich wichtig, dass dein Rucksack nicht zu klein ist.

Bluetti EB3A Test

Beim mobilen Design darf natürlich auch ein Tragegriff nicht fehlen. Und dieser ist anders als bei der Jackery Explorer 240 oder der Explorer 500 (Test) nicht starr, sondern lässt sich einklappen. Das ist nicht nur dann von Vorteil, wenn du dein Auto packst. Obendrein lässt sich die Powerstation so auch als Ablage nutzen. Ein leicht saures Aufstoßen hinterließ der Griff dann aber doch. Schließlich fällt dessen Verarbeitungsqualität im direkten Vergleich zum Rest der Powerstation etwas ab. Hier hat beispielsweise die Jackery Explorer 1000 Pro (Test) deutlich die Nase vorn. Dennoch tut er, was er soll.

Bluetti EB3A Test: Viele Anschlüsse

  • Vergleichsweise viele Anschlüsse
  • Qi-Ladefläche auf der Oberseite
  • Dauerleistung von 600 Watt, Spitzenleistung von 1.200 Watt

Im direkten Vergleich zur Jackery Explorer 240 punktet die Bluetti EB3A vor allem in der wichtigen Disziplin der Anschlussvielfalt. Hier ist die kleine Powerstation eher auf einem Level mit der deutlich größeren Explorer 500. Bevor wir zu den übrigen Anschlüssen kommen, möchte ich erstmal mit meinem Highlight beginnen. Das befindet sich auf der Oberseite der Powerstation. Hier setzt Bluetti nämlich auf eine Qi-Ladefläche, mit deren Hilfe du dein Smartphone bequem aufladen kannst. Mit einer solchen können weder die Jackery Explorer 240, noch die 500 punkten.

Bluetti EB3A Test

Die übrigen Ports befinden sich auf der Vorderseite der kompakten Powerstation. Wie es bei vielen Powerstations der Fall ist, kannst du auch hier die einzelnen Ausgangstypen in Form von AC, DC und USB per Knopfdruck freigeben. Als AC-Ausgang bietet die EB3A eine klassische Schuko-Steckdose mit 230 Volt. Diese ist zu einer Dauerleistung von 600 Watt imstande. In Sachen DC findet man an der Vorderseite wiederum einen 12 V Pkw-Anschluss sowie zwei DC5521 Ports, die ebenfalls über 12 V verfügen.

Natürlich darf auch USB nicht fehlen. Neben zwei klassischen USB-A-Ports bietet der handliche Energiespeicher auch einen USB-C-Port, der satte 100 W bietet und damit auch größere Geräte wie dein Notebook schnell aufladen kann. Ein praktisches Goodie ist natürlich auch die obligatorische Taschenlampe an der Vorderseite. So wird die kleine Powerstation beim Campingausflug auch gleich zum passenden Lichtspender. Diese bietet zwei unterschiedliche Helligkeitsstufen und auch einen SOS-Modus.

Bluetti EB3A Test: Akku ist klein aber langlebig

  • LiFePO4-Batteriezellen versprechen Sicherheit und Langlebigkeit
  • Nach 2.500 Ladezyklen noch 80 Prozent Restkapazität

Unter der Haube der kleinen Powerstation schlummert ein 268 Wh großer Akku. Damit bietet sie deutlich weniger Kapazität als viele andere Energiespeicher. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich die Bluetti EB3A zuzulegen. Generell sollte man sich im Vorhinein mit dem Thema auseinandersetzen. Denn es gilt nicht nur abzuwägen, ob einem Akkukapazität oder Portabilität wichtiger ist. Obendrein musst du dir die Frage stellen, welchen Akkutypen zu bevorzugst. Bluetti setzt bei seiner kompakten Powerstation auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4).

Gummifüße auf der Unterseite sorgen für einen festen Stand.

Diese Akkutechnik resultiert in einer geringeren Energiedichte als es bei Lithium-Ionen-Akkus der Fall ist. Das sorgt auch dafür, dass Lithium-Ionen Powerstations mit ähnlicher Akkukapazität ein geringeres Gewicht auf die Waage bringen. Doch das war es eigentlich auch schon mit den praktischen Vorteilen. So zeichnet sich die LiFePO4-Technik durch mehr Sicherheit und Langlebigkeit aus. Insbesondere dann, wenn du die Powerstation gerne bei dir trägst, bietet diese Batterietechnik einen zuverlässigen Schutz vor den Folgen von Stößen oder gar Stürzen.

Eine Qi-Ladefläche ist alles andere als Standard in dieser Größenklasse.

Außerdem solltest du im Hinterkopf behalten, dass die geringe Kapazität auch zur Folge hat, dass du den Akku der Powerstation häufiger laden musst, als den einer großen. Da LiFePO4 Batteriezellen mehr Ladezyklen überdauern können, hast du auch länger Freude an dem Gerät. Das freut nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch aus ökologischer Sicht lobenswert. Laut Bluetti soll die EB3A übrigens erst nach 2.500 Ladezyklen eine verringerte maximale Akkukapazität von 80 Prozent aufweisen. Das ist ein sehr guter Wert und verspricht viele Jahre Freude.

Bluetti EB3A Test: Nutzerkomfort

  • Übersichtliches Display
  • Überblick und Bedienung mit Bluetti App
  • Bedingter Wetterschutz

Nachdem wir die technischen Voraussetzungen geklärt haben, wollen wir unseren Fokus auf die Alltagstauglichkeit legen. Dabei steht vor allem die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Nur, wenn sich eine Powerstation einfach und selbsterklärend bedienen lässt, ist sie auch für den Alltag gerüstet.

Display

Bluetti spendiert auch seiner Mini-Powerstation ein Display. Dieses misst 8 cm in der Diagonale. Das mag klein sein, gibt aber die wichtigsten Informationen aus. So kannst du hier nicht nur die übrige Akkukapazität ablesen. Obendrein lässt sich kontrollieren, wieviel Leistung der Energiespeicher gerade ausgibt (Output) oder auch aufnimmt (Input). Letzteres ist vor allem dann interessant, wenn du die EB3A mithilfe eines Solarpanels auflädst. Der Output umfasst übrigens nicht nur die angeschlossenen Verbraucher. Auch den Eigenverbrauch, der beispielsweise für Lüfter und Display anfällt, verrechnet die EB3A hier. Für das Display selbst bietet die kleine Powerstation keinen separaten Schalter. Vielmehr schaltet es sich automatisch an, wenn du die DC oder AC Ports einschaltest.

Bluetti EB3A Test

Im Eco-Modus schaltet sich der Bildschirm nach einigen Sekunden von alleine wieder aus, was für einen niedrigen Energieverbrauch sorgen soll. Das ist insofern sinnvoll als dass der ohnehin vergleichsweise kleine Akku nicht unnötig belastet wird. Auch wenn das Display in einer modernen Optik daherkommt, ist hier keine Touchsteuerung möglich. Da es sich hier allerdings um einen Energiespeicher handelt, der vornehmlich unterwegs zum Einsatz kommen dürfte, empfinde ich das eher als Vorteil. Schließlich lässt sich die EB3A so auch problemlos mit Handschuhen bedienen.

Anders als beispielsweise die Flashfish E200 setzt Bluetti hier übrigens auf eine prozentuale Anzeige der übrigen Akkukapazität. Das lässt den Nutzer weit besser abschätzen, wie viel Restbatterie noch zur Verfügung steht. Aber eigentlich muss man selber gar nicht über den Daumen peilen, wie lang die Powerstation noch durchhalten wird. Schließlich zeigt der Bildschirm obendrein an, wie lange es bei gleichbleibender Ausgangsleistung noch dauern wird, bis die EB3A vollständig leer ist. Umgekehrt gibt es dir Auskunft darüber, wie lange es noch dauern wird, bis die Powerstation bei gleichbleibender Leistung vollgeladen ist. Außerdem kannst du hier noch ablesen, welche Ausgänge gerade Leistung ausgeben. Damit ist das Display auf einem Level mit größeren Powerstations. Dabei war es im Test immer bestens zu erkennen.

Bluetti-App

Das Maximum in Sachen Nutzerkomfort sicherst du dir dann, wenn du die EB3A in Kombination zur hauseigenen Bluetti App nutzt. Ein großer Vorteil der App wird bereits bei der Einrichtung deutlich. So benötigt man hier keinen Account, um die Features der Anwendung im vollen Umfang nutzen zu können. Deine Daten kannst du also für dich behalten. Ist die App dann einmal installiert, lässt sich über Bluetooth blitzschnell eine Verbindung zwischen Smartphone und Powerstation herstellen. Kernaufgabe der App ist sicherlich die Kontrollfunktion.

Bluetti EB3A Test
Bild: Apple App Store

Hier kannst du gewissermaßen die Daten auf deinem Smartphone einsehen, die auch auf dem Display der Powerstation abgelesen werden können. Doch nicht nur das. Obendrein lässt sich die EB3A mithilfe der App fernsteuern. So kannst du beispielsweise die Ausgänge freigeben. Wer beim Campingurlaub dauerhaft Endgeräte angeschlossen hat, kann sie auf diesem Wege für die Nutzung bereit machen. Weiterhin kannst du hier den Eco-Modus aktivieren, bei dem der Eigenverbrauch auf ein Minimum reduziert wird.

Umgekehrt lässt sich die maximale Leistung von bis zu 1.200 Watt aktivieren. Die Fernsteuerung kennen wir in diesem Ausmaß eigentlich nur von größeren Energiespeichern. Während Überwachung und Fernsteuerung dem Komfort dienen, sorgen die regelmäßigen Updates für Langlebigkeit und Performance. Bluetti verspricht, dass man auch der kleinen Powerstation immer mal wieder Firmware-Updates spendieren möchte, um sie auf dem neuesten Stand zu halten und eventuell Fehler zu beheben.

Wetterschutz nur bedingt vorhanden

Manche Aspekte werden bei Energiespeichern mitunter vergessen, wenn es um den Nutzerkomfort geht. So zum Beispiel die Lautstärke während der Leistungsabgabe, aber auch -aufnahme. Im Normalbetrieb kann man die Lüftung nur leicht hören. Anders sieht es allerdings aus, wenn die EB3A dann mal etwas härter arbeiten muss. Hier kann man ein systematisches Ansteigen der Lautstärke beobachten oder besser gesagt hören. Als ich mein MacBook über den USB-C-Port mit 100 Watt Leistung lud, konnte ich die Powerstation so gut wie gar nicht hören.

Anders sah es aus, als ich meine Bohrmaschine anschloss. Generell lässt sich sagen, dass die Lüfter erst ab einer Leistungsaufnahme bzw. -abgabe von 200 Watt zu hören sind. Das kann beim Aufladen mitunter ein wenig störend sein. Doch auch hier lässt sich wieder auf die App verweisen. Diese bietet nämlich einen praktischen Ruhemodus. Dabei muss man zwar in Kauf nehmen, dass die Powerstation etwas langsamer lädt, für diejenigen, die den Ladevorgang aber ohnehin nachts durchführen, dürfte das wohl kein Problem sein.

Auch die seitlichen Lüftungsschlitze bieten keinen Schutz vor dem Eindringen von Wasser.

Angesichts der Tatsache, dass die EB3A derart mobil ist, hätte ich mir von Bluetti ein paar mehr Schutzvorkehrungen vor schlechten Wetterbedingungen gewünscht. So befinden sich hier nur auf dem Ladeeingang sowie auf dem Kfz-Anschluss eine passende Abdeckung. Zumindest für die Schuko-Steckdose hätte ich mir ebenfalls eine Abdeckung gewünscht. Sollte es auf dem Campingplatz also einmal regnen, ist die Bluetti in deinem Zelt besser aufgehoben.

Bluetti EB3A Test: Ladevorgang

  • Laden mithilfe von Haushaltsteckdose bis zu 330 Watt (Turbomodus)
  • Laden mithilfe von Solar mit bis zu 200 Watt

In Sachen Ausgangsleistung ist die kleine Powerstation ganz groß. Doch wichtig ist natürlich auch die Ladegeschwindigkeit. Schließlich ist ein Energiespeicher mit geringer Akkukapazität auch recht schnell wieder leer. Bei der EB3A hast du insgesamt drei Möglichkeiten, den Akku aufzuladen. Neben dem klassischen Laden über die Haushaltssteckdose kannst du die Powerstation auch über Solarenergie oder auch den Zigarettenanzünder eines Kfz aufladen. Während die Kabel für Solar und Haushaltssteckdose dem Lieferumfang beiliegen, musst du dich um das Kfz-Kabel selber kümmern.

Als ich die kleine Powerstation in meine Haushaltssteckdose steckte, staunte ich nicht schlecht. Schließlich schnellte die Eingangsleistung auf 260 Watt hoch. Doch da ist noch mehr drin. In der App kannst du dich nämlich für drei verschiedene Lademodi entscheiden. Neben dem Standard-Modus, der bis zu 268 Watt ermöglicht, gibt es noch den Silent-Mode (max. 100 Watt) und den Turbo-Modus (max. 330 Watt). Ersterer ist für all diejenigen interessant, die die Lüftergeräusche so gering wie möglich halten wollen. Der Turbo-Modus hingegen sollte aus meiner Sicht nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Zwar lässt sich der Akku hier innerhalb von gerade einmal 50 Minuten vollständig laden. Der Langlebigkeit der Batteriezellen ist das aber keinesfalls zuträglich.  Ich persönlich denke, dass der Standard-Modus vollkommen ausreicht. Hier benötigt die Powerstation für eine vollständige Ladung etwa 1:25 h.

Bluetti EB3A Test
Eingang für Solarpanels.

Die kleine Powerstation lässt sich außerdem mit einem Solarpanel aufladen. Den passenden Anschluss sowie das richtige Kabel bringt die EB3A ab Werk mit. Hier sollten laut Herstellerangaben bis zu 200 Watt möglich sein. Dann soll der mobile Energiespeicher innerhalb von 1:20 h vollständig geladen sein. Angesichts der Jahreszeit war mir hierfür allerdings kein repräsentativer Test möglich. Übrigens kannst du auch parallel über die Steckdose und den Solareingang laden. Parallelität kann auch bei Eingangs- und Ausgangsleistung herrschen. So bietet die Bluetti Passthrough-Charging wodurch du laden und gleichzeitig angeschlossene Geräte mit Strom versorgen kannst. Das ist vor allem beim Camping in Kombination zu einem Solarpanel interessant.

Fazit

Die Bluetti EB3A ist wohl die beste kompakte Powerstation, die wir bisher in unserer Testserie unter die Lupe nehmen durften. Und das liegt vor allem daran, dass sie trotz ihrer kompakten Maße Vorzüge mitbringt, die eigentlich nur die größeren Energiespeicher bieten. Insbesondere das aussagekräftige und sehr gut ablesbare Display überzeugte mich vollends. Auch die Anschlussvielfalt kenne ich so eigentlich nur von Modellen, die mindestens die doppelte Kapazität bieten. Insbesondere die Qi-Ladefläche dürfte sich in der Praxis als überaus komfortabel erweisen. Doch das Steckenpferd ist und bleibt die Handlichkeit.

So passt die Powerstation nicht nur in jeden Kofferraum. Obendrein ist sie so klein, dass sie auch problemlos in deinem Wanderrucksack Platz nehmen kann. Für unterwegs ist sie also der optimale Stromversorger. Dank ihrer Ausgangsleistung von konstanten 600 Watt kommt sie dabei mit mehreren Endgeräten problemlos klar. Ein weiteres Highlight ist aus meiner Sicht die Verwendung eines modernen LiFePO4 Akkus. Dieser sorgt dafür, dass die Powerstation mit einer Extraportion Langlebigkeit punktet. Wer eine handliche, leistungsstarke und vergleichsweise günstige Powerstation sucht, ist hier goldrichtig.

Bluetti EB3A

Design und Verarbeitung
Hardware
Leistung
Preis-Leistungs-Verhältnis

92/100

Wer eine handliche, leistungsstarke und vergleichsweise günstige Powerstation sucht, ist hier goldrichtig. 

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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chi

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Wie verhält sich der Sinus unter Last, wie ist dabei die Wärmeentwicklung und Geräuschemission? Auch der Wirkungsgrad wären interessant. Oder ist das hier nur Werbung?

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