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iPad Test: Kaufberatung für alle Tablets von Apple – Basis, Mini, Air und Pro

Erst im März 2022 hat Apple sein Tablet-Lineup um eine Neuauflage des iPad Air erweitert. Das neue iPad Air 2022 setzt endlich auf den leistungsstarken M1-Chip des Herstellers und bietet nun deutlich mehr Leistung. Für unseren großen iPad Test liefern wir dir einen Guide als Kaufberatung. Wir verraten dir, welches iPad am besten zu dir passt.

iPad Test: 5 Tablets von Apple stellen das Lineup für 2022

Die Entscheidung ist gefallen. Du willst dir im Jahr 2022 ein neues Tablet aus dem Hause Apple kaufen, aber weißt nicht, für welches Modell du dich entscheiden sollst? In unserem iPad Test vergleichen wir alle Modelle miteinander und verraten dir in der Kaufberatung, welches iPad am besten zu dir passt. Konkret kannst du aktuell zwischen folgenden iPads wählen:

  • iPad (9. Generation)
  • iPad Mini (6. Generation)
  • iPad Air 2022
  • iPad Pro 11 Zoll (2021)
  • iPad Pro 12,9 Zoll (2021)

Apple iPad (9. Generation) – Das Basis-Tablet

  • Besonderheiten: Günstigstes iPad-Modell, bis zu 256 GB Speicher
  • Geeignet für: Tablet-Einsteiger, Schüler und Studenten
  • Preis: Ab 349,00 Euro

Das Apple iPad als Basis-Modell ist seit September 2021 in der nunmehr 9. Generation erhältlich. Dabei richtet sich das Modell vor allem an Einsteiger und junge Leute, die möglichst kostengünstig in das Tablet-Portfolio des Unternehmens aus Cupertino einsteigen wollen.

Die Ausstattung des Basis-iPads kann sich, gemessen am Preis, absolut sehen lassen. So stattet Apple das Tablet mit einem 10,2 Zoll großen IPS-Retina-Display aus, das mit einer Auflösung von 2.160 x 1.620 Pixeln aufwartet und 500 Nits hell wird. Dank True-Tone-Technologie bietet das Display zudem natürliche Farben. Unabhängig von der Umgebung.

Im Vergleich zu den aktuelleren iPad-Modellen musst du allerdings auch einige Einschränkungen in Kauf nehmen. So kommt im iPad der 9. Generation der A13 Bionic-Chip zum Einsatz, der seinerzeit mit dem iPhone 11 eingeführt wurde. Der ist zwar noch immer schnell, kann allerdings mit dem A15 oder dem aktuellen High-End-Chip M1 nicht mithalten.

Ihm stehen 3 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicherplatz ist in der Standard-Konfiguration mit 64 GB zudem recht knapp bemessen. Alternativ gibt es das iPad aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Zudem kannst du zwischen einem reinen WLAN-Tablet oder einer LTE-Variante wählen. Das Basis-Modell setzt beim Betriebssystem, wie alle anderen iPads, auf das aktuelle iPad OS. Es arbeitet dabei noch immer schnell genug, um die meisten Anwendungsgebiete problemlos abzudecken.

iPad Test: Das Basis-Modell der 9. Generation
Das Apple iPad (9. Generation) lockt mit einem günstigen Einstiegspreis. (Bild: Apple)

Beim Design mit recht breiten Displayrändern ist das Basis-iPad allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß. Zudem unterstützt das Modell lediglich die 1. Generation des Apple Pencil-Stiftes. Im Vergleich zu den anderen Modellen mit USB-C kommt zudem hier noch der Lightning-Anschluss zum Einsatz, den auch die iPhones nutzen.

Bei den Kameras setzt das Basis-iPad auf eine rückseitige Kamera mit 8 Megapixel (f/2.4 Blende), während die 12 Megapixel große Frontkamera auch den Folgemodus „Center Stage“ unterstützt. Wer das iPad zudem als Laptop-Ersatz nutzen möchte, kann beim Basis-Modell lediglich das Smart Keyboard verwenden. Das hervorragende Magic Keyboard von Apple kann hingegen nicht genutzt werden.

Fazit zum Apple iPad (9. Generation)

Wer auf der Suche nach einem günstigen Einstieg in die Tablet-Welt von Apple ist, fährt auch heute mit dem Basis-Modell noch recht gut. Der verbaute Chip ist schnell genug, um alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Wer das Tablet also weitestgehend zum Videoschauen, für (handschriftliche) Notizen oder zum Arbeiten nutzt, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Apple iPad Mini (6. Generation) – Der kleine Alleskönner

  • Besonderheiten: Kompakte Größe, schnellerer Chip, höhere Kompatibilität
  • Geeignet für: Tablet-Einsteiger, Menschen mit kleineren Händen, Schüler, Studenten und Profis
  • Preis: Ab 529,00 Euro

Das neue iPad Mini kam zeitgleich mit dem Basis-Modell auf den Markt. Im Vergleich zeigt sich in unserem iPad Test allerdings, dass das kleine Modell ein vollständiges Redesign erfahren hat und nun mit einem deutlich moderneren Look daherkommt.

Die größte Besonderheit des Mini liegt, wie es der Name bereits vermuten lässt, in der kompakten Größe. Im Gegensatz zu den anderen Apple-Tablets ist das Display des iPad Mini lediglich 8,3 Zoll groß. Womit das Tablet dank Abmessungen von 195,4 x 134,8 x 6,3 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe) auch in kleineren Händen angenehm genutzt werden kann. Entsprechend fällt auch das Gewicht mit unter 300 Gramm deutlich niedriger aus.

iPad Mini (6. Generation)
Kleiner Riese: Die kompakte Größe macht das iPad Mini einzigartig. (Bild: Apple)

Im Vergleich zum günstigeren Basis-iPad hat das Mini zudem in vielen Bereichen technisch die Nase vorn. Das verbaute Liquid Retina Display mit IPS-Technologie kommt auf eine beeindruckende Auflösung von 2.226 x 1.488 Pixeln und unterstützt natürlich ebenfalls True Tone. Genau wie beim Basis-Modell liegt die Bildwiederholrate bei 60 Hz.

Im Inneren werkelt mit dem Apple A15 Bionic zudem derselbe Chip, der auch bei der aktuellen iPhone 13-Serie zum Einsatz kommt. Konkret stehen hier 6 CPU-Kerne und 5 GPU-Kerne für Grafikberechnungen zur Verfügung, was das iPad Mini auch beim Schneiden von Videos oder zocken aktueller Games zu einem zuverlässigen und schnellen Tablet macht.

Weitere Vorteile gegenüber des Basis-Modells: Das iPad Mini setzt auf einen USB-C-Anschluss. Der neuere und verbesserte Apple Pencil 2 kann genutzt werden. Auch die Kameras sind deutlich besser (12 MP Weitwinkel-Kamera, f/1.8 Blende an der Rückseite, 12 MP Ultraweitwinkel-Kamera, f/2.4 Blende an der Front).

iPad Mini 2021 Grafik
Das Mini dürfte das interessanteste Modell für alle mit kleinen Händen sein. (Bild: Apple)

Dank des USB-C-Ports mit einer Geschwindigkeit von 5 Gigabit pro Sekunden lassen sich beispielsweise auch externe Displays oder Festplatten mit dem iPad Mini verbinden. Was gerade für Business-Anwenderinnen und -Anwender ein entscheidender Vorteil sein kann. Wie beim Basis-Modell stattet Apple das Mini-Tablet mit 64 GB oder 256 GB Speicherplatz aus und bietet neben einer WiFi-Variante auch ein LTE-Modell an.

Fazit zum iPad Mini (6. Generation)

Wem die anderen iPad-Modelle zu groß sind, der erhält mit dem Mini ein leistungsstarkes und kompaktes Tablet, das sich bequem überall hin mitnehmen lässt. Dank USB-C können externe Geräte schnell und einfach verbunden werden, während mit dem Apple Pencil 2 handschriftliche Texteingaben möglich sind.

iPad Test: Apple iPad Air 2022 als Preis-Leistungstipp

  • Besonderheiten: Schneller Chip (M1), schneller USB-C-Port, umfangreiche Kompatibilität
  • Geeignet für: Alle, die ein größeres und schnelleres iPad benötigen
  • Preis: Ab 759,00 Euro

Das neueste iPad im Bunde ist das aktualisierte Air-Modell, das gerade erst im März 2022 ein Redesign erfahren hat. Doch nicht nur optisch zeigt sich das Air generalüberholt. Auch hinsichtlich der Leistung schließt es zum aktuellen Pro-Modell auf. Das liegt am verbauten Apple M1-ARM-Chip, der beispielsweise auch in den MacBooks zum Einsatz kommt. Dabei handelt es sich um einen der derzeit schnellsten Chips, die es im Bereich der Tablets und Notebooks gibt.

Das Display des iPad Air 2022 setzt auf ein 10,9 Zoll großes Panel mit einer Auflösung von 2.360 x 1.640 Pixeln und einer Helligkeit von 500 Nits. Wie beim Mini setzt das Air zudem auf USB-Type-C. Wobei der Anschluss hier mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s doppelt so schnell ist (USB 3.1 Gen 2).

Apple iPad Air 5 Features
Das iPad Air (2022) bietet viele neue Features. (Bild: Apple)

Front- und Rückkamera teilt das Air mit dem Mini. Auch die Speicherkonfiguration mit 64 GB oder 256 GB internem Speicher fällt gleich aus. Die Entsperrung erfolgt, wie beim Basis-iPad und iPad Mini via Touch ID. Also mithilfe eines Fingerabdrucksensors.

Ein weiterer Vorteil im iPad Test des Air-Modells zeigt sich in der Kompatibilität. Vor allem all diejenigen, die das Tablet auch als Notebook-Ersatz verwenden wollen, dürfte der Einsatz des Apple Magic Keyboards interessieren. Zudem ist via USB-C ein Anschluss von externen Displays möglich, die Bilder in 6K-Auflösung mit bis zu 60 Hz darstellen können.

Fazit zum iPad Air 2022

Der schnelle Apple M1-Chip, der schnellere USB-C-Anschluss und die umfangreiche Kompatibilität machen das iPad Air 2022 zu einem gelungenen Update im Tablet-Portfolio des Herstellers. Wenn dir das iPad Mini zu klein und das Basis-iPad nicht schnell genug ist, könnte das aktuell Air genau das sein, was du gesucht hast.

Apple iPad Pro 11 Zoll / 12,9 Zoll – Die High-End-Tablets

  • Besonderheiten: Beste Displays, beste Lautsprecher, Thunderbolt 4, mehr Kameras, mehr Speicher
  • Geeignet für: Tablet-Profis und Business-Nutzerinnen und -Nutzer
  • Preis: Ab 799,00 Euro (11 Zoll) / Ab 1.070,85 Euro (12,9 Zoll)

Das aktuelle iPad Pro (aus dem Modelljahr 2021) gibt es in zwei Display-Größen. Mit 11 Zoll Bilddiagonale und mit 12,9 Zoll. Mal abgesehen von der schieren Größe gibt es ein paar Punkte, in denen das 12,9-Zoll-Modell die Nase vorn hat.

So wird das Display des iPad Pro 11 Zoll 600 Nits hell, das des 12,9-Zöllers hingegen bis zu 1.600 Nits. Beim größeren Modell setzt Apple zudem auf ein Liquid Retina XDR Display samt moderner Mini-LED-Technologie. Im direkten Vergleich beider Pro-Modelle wird die größere Variante heller, bietet sattere Farben und ein beeindruckendes Kontrastverhältnis.

iPad Pro 2021 als Notebook
Das iPad Pro kann unter Umständen ein Notebook ersetzen. (Bild: Apple)

Zudem bieten beide iPad Pro-Tablets einen Vorteil gegenüber ihren Brüdern im Basis-, Mini- und Air-Segment. Dank ProMotion-Technologie liegt die Bildwiederholrate bei flüssigen 120 Hz. Sie wird zudem bei statischen Inhalten oder Videos adaptiv heruntergeregelt. Auf lange Sicht spart das mitunter kräftig Akku.

Im Inneren werkelt derselbe M1-Chip, der auch im aktuellen iPad Air 2022 zum Einsatz kommt. Unterschiede gibt es jedoch hinsichtlich der Kameras und des USB-C-Ports. Bei beiden Pro-Modellen kommt eine zusätzliche rückseitige Kamera zum Einsatz (Ultraweitwinkel: 10 MP, f/2.4 Blende und 125° Sichtfeld).

Der USB-C-Port unterstützt zudem Thunderbolt 4 und damit Datenraten von bis zu 40 Gbit/s. Damit ist er ganze vier Mal so schnell, wie der auf den ersten Blick gleich aussehende Anschluss des Air-Modells. Das macht die aktuellen Pro-Modelle im iPad Test zu einem absoluten Allrounder, mit dem sogar Videoschnitt-Profis oder professionelle Fotografen voll auf ihre Kosten kommen.

Natürlich sind die iPad Pro-Modelle mit sämtlichem Zubehör wie dem Apple Pencil der 2. Generation oder dem Magic Keyboard kompatibel. Entsperrt werden die Tablets zudem exklusiv via Face ID, also dreidimensionaler Gesichtserkennung, was in der Praxis schneller und zuverlässiger funktioniert als das Touch-Pendant.

iPad Pro 2021 Thunderbolt
Vorteil iPad Pro: Der USB-C-Port unterstützt Thunderbolt 4 und ist damit 4-Mal so schnell, wie der des iPad Air.

Wer zudem mehr Speicherplatz benötigt, sollte (oder muss) ebenfalls zum iPad Pro greifen. Denn hier stehen bis zu 2 TB interner Speicher zur Verfügung. Zudem gehen die Konfigurationen hier ab 128 GB los. Bereits die Basis-Ausstattung bietet also bereits den doppelten Speicherplatz im Vergleich zu sämtlichen anderen iPad-Modellen.

Fazit zum iPad Pro

Wer das gewisse Quäntchen mehr sucht oder sein iPad als echten Notebook-Ersatz verwenden möchte, wird mit beiden aktuellen iPad Pro-Varianten hervorragend bedient. Während er Chip auf demselben Niveau liegt, wie der des iPad Air, gibt es einen vier Mal so schnellen USB-C-Port, eine zweite Kamera (inklusive LiDAR-Sensor), ein 120-Hz-Display, vier statt zwei Lautsprechern und mitunter deutlich mehr Speicher.

Da das iPad Pro 11 Zoll-Modell aktuell bereits stark im Preis gesunken ist, lohnt sich der Mehrpreis im Vergleich zum iPad Air 2022 für die meisten Anwenderinnen und Anwender. Besonders, wenn ihr mehr als die minimalen 64 GB Speicherplatz benötigt.

iPad Test: Jetzt zuschlagen oder mit dem Kauf warten?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Apple im Herbst 2022 neue iPad-Modelle vorstellen wird, ist ziemlich hoch. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir in diesem Jahr eine Neuauflage des Basis-iPads, sowie ein (oder zwei) neue iPad Pro-Varianten zu Gesicht bekommen werden.

Wie diese aussehen werden und welche Verbesserungen dich erwarten, weiß aktuell allerdings – mit Ausnahme von Apple möglicherweise – niemand. Allerdings kannst du davon ausgehen, dass etwaige Neuauflagen deutlich teurer werden, während sich gerade die Preise der aktuellen iPad Pro-Varianten im Sturzflug befinden. Wenn du also ein Tablet kaufen möchtest, solltest du besser jetzt zuschlagen. Die M1-Chips, aber auch der A15 im aktuellen iPad Mini bieten mehr als genügend Leistung für die kommenden Jahre.

Solltest du aber das Maximum aus deinem Tablet herausholen wollen, lohnt es sich möglicherweise, auf das iPad Pro 2022 zu warten. Das du dann aber vielleicht noch nicht einmal kaufen musst, sollte sich das Abo-Modell tatsächlich bewahrheiten.

Denn hier könnte Apple möglicherweise auf den M1 Pro oder M1 Max setzen, der in den aktuellen MacBook-Pro-Modellen für Furore sorgt. Diese potenziellen Upgrades sind jedoch allenfalls für ein ganz bestimmtes Klientel von Interesse. Im direkten Vergleich der aktuellen iPad-Modelle zeigen sich also mitunter enorme Unterschiede. Mit dem Kauf eines Tablets von Apple machst du aber mit Sicherheit nichts falsch.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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