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Razer Basilisk V3 Pro Test: Noch besser dank neuem Sensor und Switches

Die (oder doch der) Basilisk zählt zu den altehrwürdigsten Gaming-Mäusen aus dem Hause Razer. Bereits mehrfach war der Leguan bereits Gast in unserem Testlabor, zuletzt in Form der Ultimate-Variante, die vor ziemlich genau zwei Jahren den Platinum Award abräumte. Nach der kabelgebundenen Basilisk V3 schickt Razer nun das rundum verbesserte Pro-Modell ins Rennen und DAS ist nun so richtig ultimativ, wie unser Razer Basilisk V3 Pro Test verrät.

Technische Daten

Ergonomie Ergonomisch (für Rechtshänder)
Sensor Razer Focus Pro 30K
Sensortyp Optisch
DPI 100 – 30.000
IPS 750
Beschleunigung 70G
Abfragerate 1.000 Hz
Hardware-Beschleunigung Keine
Tastenzahl 11 (11 programmierbar)
Material ABS-Kunststoff
Schalter Razer Optical Mouse Switches Gen-3
Gewicht 112 Gramm
Abmessung  123,0 mm x 75,4 mm x 42,5 mm
Länge / Material des Kabels 2,0 Meter / Stoffummantelung
Anschluss USB-Typ-A auf USB-Typ-C
Konnektivität Kabellos (2,4-GHz-Empfänger); kabelgebunden
Akkulaufzeit Bis zu 90 Stunden
Beleuchtung RGB; 13 Zonen
Besonderheiten Vier-Wege-Scrollrad mit zwei Modi
Preis € 129,99 *

Razer Basilisk V3 Pro Test: Der Lieferumfang

Keine großen Überraschungen erwarten uns im Lieferumfang der Razer Basilisk V3 Pro. Hersteller-typisch liegen, neben der Gaming-Maus selbst, ein rund zwei Meter langes und stoffummanteltes USB-A- auf USB-C-Kabel, ein USB-A- auf USB-C-Dongle-Adapter, der USB-A Wireless-Dongle, sowie die obligatorische Anleitung samt Aufklebern bei.

Razer Basilisk V3 Pro Lieferumfang

Razer Basilisk V3 Pro vs. Razer Basilisk Ultimate: Die Neuerungen

Was ist denn nun eigentlich so neu an der neuen Razer Basilisk V3 Pro? Im Vergleich zum mittlerweile zwei Jahre alten Ultimate-Modell hat sich tatsächlich einiges getan. Und zwar in allen Belangen. Das geht schon einmal bei der RGB-Beleuchtung los, die sich nun sogar in einem Streifen über die Unterseite erstreckt.

Deutlich interessanter ist allerdings die technische Ausstattung. So steigt die Auflösung des Sensors auf 30.000 DPI (gegenüber 20.000 DPI), während nun 750 IPS Maus-Geschwindigkeit (gegenüber 650 IPS) und 70G Beschleunigung (50G) zu Buche stehen.

Razer Basilisk V3 Pro
Die Razer Basilisk V3 Pro legt beispielsweise bei der RGB-Beleuchtung und Konnektivität zu.

Funkte die Ultimate seinerzeit nur via 2,4-GHz-Funk, unterstützt die V3 Pro nun auch Bluetooth Low Energy – beides hat sie der normalen V3 voraus, die sich lediglich kabelgebunden nutzen lässt. Das kann die V3 Pro, auf Wunsch, natürlich auch.

Weitere Neuerungen umfassen die Razer Optical Mouse Switches der 3. Generation, die nun 90 Millionen Klicks standhalten sollen. Eine weitere und zwar deutlich spürbare Verbesserung markiert das sogenannte HyperScroll Tilt Wheel, das wir bereits aus der V3 kennen.

Razer Basilisk V3 Pro
Ein Highlight ist das neue Vier-Wege-Scrollrad mit verschiedenen Betriebsmodi.

War das Scrollrad der Ultimate lediglich hinsichtlich des Widerstandes anpassbar, handelt es sich hierbei nun um ein Vier-Wege-Mausrad, das du entsprechend auch nach links oder rechts klicken kannst. Mehr noch: Per Knopfdruck wechselt du zwischen einem angenehm präzise gerasterten Scrollmodus und einem „free-spinning“ Modus, in dem das Mausrad komplett frei und ohne Widerstand dreht.

Design und Verarbeitung

  • Durchdachtes, ergonomisches Design
  • Onboard-Speicher mit 5 Profilen
  • Sämtliche Tasten gut erreichbar

Hinsichtlich des Designs gleicht die Razer Basilisk V3 Pro weitestgehend der V3 aus dem vergangenen Jahr. Natürlich mit dem Unterschied, dass sie nicht über ein Kabel verfügt. Dieses kannst du am USB-C-Port an der Front der Gaming-Maus anschließen, um sie aufzuladen oder kabelgebunden zu nutzen.

Beide Modelle teilen den matt-schwarzen, eloxierten Maus-Body, der entsprechend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Weitere Gemeinsamkeit sind die beiden angenehm griffigen, geriffelten Seiten, dank denen die V3 Pro haptisch auf ganzer Linie überzeugt.

Die beiden Trapez-förmigen Primärtasten, die leicht versetzt in die Maus eingelassen sind, fallen definitiv auf. Genauso wie das bereits angesprochene HyperScroll Tilt Wheel, neben dem zwei Pfeile nochmal darauf hinweisen, dass du es eben auch nach links oder rechts klicken kannst. Es bietet ebenfalls eine angeht griffige Riffelung und wird durch einen beleuchteten LED-Streifen eingerahmt.

Darunter findest du zwei weitere Tasten: Mit der oberen wechselt du zwischen den Scroll-Modi des Mausrades, mit dem unteren aktivierst du eine von fünf vor eingestellten (und in der Software anpassbaren) Empfindlichkeitsstufen. Drei weitere Tasten finden sich auf der linken Seite.

Ein Blick auf die Unterseite offenbart fünf großzügige, weiße PTFE-Gleitfüße, sowie den Modus-Schalter, mit dem du zwischen 2,4-GHz-Funk- und Bluetooth-Betrieb wechselst. Rechts neben dem Sensor befindet sich eine weitere Taste, mit dem du schnell zwischen den Profilen im Onboard-Speicher der Maus wechselst.

Ganz unten sitzt eine kreisrunde Abdeckung, bei der es sich zunächst nur um einen Plastikdeckel handelt, unter der du praktischerweise den USB-Receiver platzieren kannst. Wirklich spannend wird das aber in Kombination mit dem Razer Mouse Dock Pro, dessen magnetischen Ladepuck du dort einsetzen kannst.

Razer Basilisk V3 Pro
Das Potenzial der Maus wird durch das optionale Razer Mouse Dock Pro deutlich erweitert.

Einmal eingesetzt, kannst du die Razer Basilisk V3 Pro kabellos im Qi-Standard auf dem Dock laden. Während die Maus schräg über dem Schreibtisch schwebt, informiert der RGB-Streifen am Dock über den Ladestand des Akkus. Das ist schon eine ziemlich coole Lösung. In Kombination mit dem Charging Puck kannst du die Maus aber auch an jeder anderen Qi-fähigen Ladelösung mit Energie versorgen.

Wie gut ist die Verarbeitung der Basilisk V3 Pro?

  • Hervorragende Verarbeitung mit angenehm griffiger Haptik
  • Schöne, umfangreich anpassbare RGB-Beleuchtung in 13 Zonen

Bei der Verarbeitungsqualität gibt es, wie zuletzt eigentlich immer bei Razer, absolut nichts zu beanstanden. Die Razer Basilisk V3 Pro fühlt sich enorm hochwertig und robust an. Besonders haptisch gefällt mir die Gaming-Maus ausgesprochen gut, was an den leicht anrauten Primärtasten und den griffigen Seiten liegt.

Razer Basilisk V3 Pro Verarbeitung

Hervorragend durchdacht wirkt dabei auch die RGB-Beleuchtung, die – anders als beispielsweise bei der zuletzt getesteten SteelSeries Aerox 9 Wireless oder Aerox 5 – zumindest in Teilen auch dann noch zu sehen ist, wenn du die Maus benutzt bzw. deine Hand darauf liegt.

Das Razer-Logo auf dem Mausrücken wird zwar verdeckt, dafür erstrahlen Mausrad und der Streifen an der Unterseite noch im Glanz der Lichter, was besonders auf glänzenden Oberflächen wirklich schick aussieht. Softwareseitig kannst du natürlich die Helligkeit anpassen, verschiedene Effekte einstellen und die Beleuchtung mit anderen Razer Chroma-fähigen Geräten synchronisieren.

Dazu zählt beispielsweise auch das neue Goliathus Chroma 3XL Mauspad, das wir ebenfalls gleich ausprobieren durften. Es bietet mit seiner Mikrotextur-Oberfläche hervorragende Gleiteigenschaften und fällt mit 1,2 Metern Breite, sowie einer Höhe von 55 cm schlicht gigantisch aus.

Mein Favorit ist definitiv der Feuer-Effekt, bei dem die Beleuchtung rot-orangefarben pulsiert. Nicht zu auffällig und nicht zu dezent. Aber du kannst natürlich auch ganz andere Effekte auswählen oder mithilfe des Chroma-Studio deine ganz eigenen Stile kreieren.

Razer Chroma Studio

Praxis- und Sensortest

  • 30.000 DPI, 750 IPS und 70G Beschleunigung
  • Praktische Trigger- bzw. Sniper-Taste
  • Seitentasten eine Spur zu leichtgängig

In der Praxis gibt die Razer Basilisk V3 Pro ebenfalls eine sehr gute Figur ab. Allerdings kann sie sich derselben Kritikpunkte nicht erwehren, die ich bereits im Test der DeathAdder V3 Pro anklingen ließ. Auch bei der Basilisk sind mir die Seitentasten eine Spur zu leichtgängig weshalb es, zumindest bei mir, nicht selten vorkam, dass ich sie aus Versehen betätigt habe.

Ansonsten dürften sich Rechtshänder über die hervorragende Ergonomie der Gaming-Maus freuen, dank der der Nager noch besser in der Hand ruht als die bereits angesprochene DeathAdder-Neuauflage. Besonders die breite Daumenablage auf der linken Seite gefällt, da sie den Daumen sehr gut entlastet.

Razer Basilisk V3 Pro
Selbst bei kleinen Händen lassen sie sämtliche Tasten bequem erreichen.

Der Focus Pro 30K-Sensor mit einer Auflösung von 30.000 DPI spielt natürlich selbst in den schnellsten Games seine Stärken aus und ist hinsichtlich Präzision und Tempo kaum zu überbieten. Besonders praktisch finde ich, als jemand der ohnehin meist mit niederer Sensorauflösung spielt, die Trigger- bzw. Sniper-Taste vorne an der linken Seite.

Hältst du diese gedrückt, verlangsamen sich die Mausbewegungen deutlich, was die Präzision beim Snipen oder dann, wenn es auf Millimeter ankommt, spürbar verbessert. Mit 750 IPS und 70G Mausbeschleunigung kommen zudem selbst Profis voll auf ihre Kosten.

Auch die beiden Primärtasten leisten einen hervorragenden Job und lösen schön präzise und taktil, gleichzeitig aber angenehm leise aus. Im direkten Vergleich würde ich allerdings dem Pendant von SteelSeries den Vorzug geben. Dort finde ich den taktilen Druckpunk samt des damit einhergehenden Klick-Geräusches nochmal besser.

Bonuspunkte für das Scrollrad

  • Taktiles, haptisch überzeugendes Vier-Wege-Scrollrad
  • Wechsel zwischen taktilem Modus mit Rasterung und Freilauf-Modus
  • Smart Reel-Modus wechselt automatisch bei schnellen Bewegungen

Einen praktischen Nutzen bietet zudem auch das Vier-Wege-Scrollrad und das sowohl im Gaming- als auch im Office-Betrieb. Das kannst du beispielsweise für das horizontale Scrollen durch Tabellen nutzen oder dafür verwenden, dich in einem Shooter zur Seite zu lehnen. Ohne dabei auf der Tastatur umgreifen zu müssen.

Doch damit nicht genug. Das Razer HyperScroll Tilt Wheel ist ein echter Alleskönner und bietet gleich zwei verschiedene Arten des Scrollens, zwischen denen du per Knopfdruck hin- und herwechselst, was die Maus mit einem mechanischen „Schnapp“-Geräusch bestätigt.

Razer Basilisk V3 Pro

Einerseits taktil und mit einer hervorragend abgestuften Rasterung, was sich vor allem in Shootern, MOBAs oder MMORPGs als nützlich erweist, um beispielsweise durch das Waffenarsenal oder die Skills zu schalten. Drehst du zudem schnell am Scrollrad, fliegst du geradezu durch lange Websites oder Dokumente.

Auf der anderen Seite steht der sogenannte Freilauf-Modus, bei dem die Rasterung (und damit jegliches Feedback des Scrollrades) komplett deaktiviert wird. In der Folge ist ein noch schnelleres Drehen mit noch weniger Kraftaufwand möglich.

Mithilfe der Synapse-Software kannst du zudem einen „Smart Reel“-Modus aktivieren, bei dem der Freilauf-Modus automatisch aktiviert wird, wenn du das Mausrad schnell bewegst und sich der taktile Modus wieder einschaltet, wenn sich das Scrollrad nicht bewegt.

Razer Basilisk V3 Pro Scrollrad
Trotz etwas sperrigem Namen: Das Razer HyperScroll Tilt Wheel ist schlicht genial.

Ob du nun den automatischen Wechsel bevorzugst oder lieber manuell zwischen den Modi hin- und herschaltest: Das Scrollrad eröffnet ganz neue, ungeahnte Möglichkeiten und bietet ein Maß an Präzision, wie ich es bisher bei keinem anderen Mausrad gesehen habe. Definitiv eine große Stärke und ein Alleinstellungsmerkmal der Basilisk V3 Pro.

Wireless-Betrieb und Akkulaufzeit

  • Verbindung per Funk, Bluetooth und Kabel möglich
  • 90 Stunden Laufzeit im 2,4-GHz-Modus; ca. 100 Std. via Bluetooth

Die Razer Basilisk V3 Pro unterstützt eine duale Verbindung und lässt sich so gleichzeitig per USB-Receiver mit dem PC, sowie via Bluetooth mit Smartphone, Tablet oder einem Notebook verbinden. Gerade im 2,4-GHz-Funknetz arbeitet der Nager ohne spürbare Latenz und setzt sämtliche Eingaben sofort, präzise und hervorragend um.

Interferenzen bei Nutzung des Wireless-Receivers mit entsprechenden Dongles anderer Hersteller sind beim Test ebenfalls nicht aufgetreten.

Hinsichtlich der Akkulaufzeit verspricht der Hersteller bis zu 90 Stunden im Funk- und sogar 100 Stunden im Bluetooth-Betrieb. Abhängig natürlich von der RGB-Beleuchtung und Intensität der Nutzung. Diese Werte können wir im Praxistest tatsächlich auch bestätigen.

Der Basilisk V3 Pro geht einfach nicht die Puste aus. Besonders in Kombination mit den einstellbaren Energiespar-Modi, mit denen sich die Maus automatisch in den Schlaf- oder Akkusparmodus versetzt, wenn du sie nicht nutzt. Eine Akkustandsanzeige gibt es hingegen leider nur innerhalb der Software.

Die Vorteile des Razer Mouse Dock Pro

  • Ermöglicht kabelloses Laden im Qi-Standard
  • Ladestandsanzeige durch RGB-Beleuchtung
  • Erhöhung der Abtastrate auf 4.000 Hz (1.000 Hz ohne Dock)

Wie bereits eingangs erwähnt, lässt sich die Razer Basilisk V3 Pro auch mit dem Mouse Dock Pro des Herstellers nutzen, um kabellos im Qi-Standard geladen werden zu können. Dabei wird die Maus magnetisch auf der Ladestation gehalten und dabei automatisch aufgeladen.

Razer Mouse Dock Pro
Auf der Dockingstation wird die Maus magnetisch gehalten und im Qi-Standard geladen.

Die RGB-Beleuchtung in Form eines Streifens an der Unterseite des Mouse Dock Pro verrät anhand der Farbe den Ladestand des Akkus, was ich als äußerst praktisch empfinde. Doch die Ladestation bietet noch einen weiteren, nicht zu verachtenden Vorteil:

Während die Basilisk von Haus aus „nur“ eine Abtastrate von 1.000 Hz bietet, erhöht das Razer Mouse Dock Pro diese auf satte 4.000 Hz – und das vollständig kabellos. Das resultiert natürlich in einer nochmal höheren Präzision, von der vor allem kompetitive Gamerinnen und Gamer profitieren.

Razer Mouse Dock Pro
Das Razer Mouse Dock Pro vervierfacht (!) zudem die Abtastrate auf satte 4.000 Hz.

Dazu muss innerhalb der Software einfach das Mouse Dock Pro mit der Basilisk V3 Pro gepaart werden, woraufhin du auch den USB-Dongle nicht mehr benötigst. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass das Mouse Dock Pro noch einmal mit zusätzlichen rund 90 Euro zu Buche schlägt.

Allerdings schnürt der Hersteller auch ein attraktives Bundle aus Maus und Dockingstation, das nur minimal teurer ausfällt als die reine Basilisk V3 Pro. Die kabellose Ladelösung ist, in meinen Augen, den Aufpreis definitiv wert.

Software-Anbindung: Razer Synapse

Als Begleit-Software für die Razer Basilisk V3 Pro kommt, wie immer, die Synapse-Software zum Einsatz. Diese muss, sofern du sie bereits installiert hast, bei der ersten Verbindung erst einmal das entsprechende Modul für die Gaming-Maus herunterladen.

Ist das erst einmal geschehen, kannst du in der übersichtlichen Software umfangreiche Anpassungen an der Maus vornehmen. So lassen sich sämtliche elf Tasten frei konfigurieren, umbelegen und sogar mit Makros ausstatten. Hier stellst du zudem das Scrollrad ein und aktivierst auf Wunsch den automatischen Smart-Reel-Modus.

Unter dem Reiter „Leistung“ kannst du die fünf abgespeicherten DPI-Empfindlichkeitsstufen anpassen und das sogar für X- und Y-Achse getrennt voneinander. Zudem legst du hier die Abtast- oder Polling-Rate fest.

Bei „Beleuchtung“ kannst du die Helligkeit der RGB-Beleuchtung regulieren und diese beispielsweise deaktivieren, wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist oder sich der Nager im Leerlauf befindet. Zudem besteht die Möglichkeit, eine Kalibrierung für verschiedene Mauspad-Oberflächen vorzunehmen.

So kannst du dank Smart Tracking auf Wunsch die Tracking-Entfernung in drei Stufen (niedrig, mittel und hoch) anpassen und sogar einen asymmetrischen Cut-Off einstellen. Das werden vermutlich nur die Wenigsten überhaupt brauchen, aber schön, dass es geboten wird.

Razer Basilisk V3 Pro Test: Fazit

Mit dem neu aufgestellten Pro-Lineup hat sich Razer selbst übertroffen. Nach der hervorragenden Viper- und DeathAdder-Neuauflage erklimmt die Razer Basilisk V3 Pro den Spitzenplatz. Denn rein technisch präsentiert sie sich auf Augenhöhe mit ihren Geschwistern und bietet hier und da noch das gewisse Extra mehr.

Dazu zählt nicht nur die RGB-Beleuchtung, sondern eben auch das schlicht geniale HyperScroll Tilt Wheel, von dem ich vor dem Test nicht gedacht hätte, dass es derart nützlich sei. Sehr praktisch finde ich zudem die Sniper-Taste, gerade für Shooter, um das Aiming noch ein wenig präziser zu gestalten.

Rein vom Design, der Verarbeitung und Ergonomie rangiert die Gaming-Maus ohnehin ganz weit oben und auch die Akkulaufzeit und duale Konnektivität sammeln zusätzliche Punkte.

Besonders praktisch ist zudem das Mouse Dock Pro, weil es die Abtastrate mal eben vervierfacht – es fließt als eigenständiges Gerät aber nicht in die Bewertung mit ein. Ist aber definitiv eine Überlegung wert, wenn du mit dem Gedanken spielst, dir die Basilisk V3 Pro zuzulegen.

Kritikpunkte muss man bei der neuesten Razer-Maus jedenfalls mit der Lupe suchen. Diese sehe ich eigentlich nur in den etwas zu leichtgängigen Seitentasten und dem, mal wieder, vergleichsweise hohen – aber gerechtfertigten – Preis. Wenn du also Rechtshänder und gerade auf der Suche nach einer neuen Gaming-Maus bist, wirst du mit der Razer Basilisk V3 Pro hervorragend bedient. Klare Kaufempfehlung.

Razer Basilisk V3 Pro Test: Platinum Award

Razer Basilisk V3 Pro

Verarbeitung
Ausstattung
Ergonomie
Software
Preis-Leistungs-Verhältnis

95/100

Hochwertig verarbeitet, schick anzusehen und haptisch überzeugende. Das einzigartige Vier-Wege-Scrollrad und der exzellente Sensor machen die Maus zu etwas Besonderem.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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